Agenturmarken
Scholz & Friends formiert Social- und Culture-Einheit
Scholz & Friends mit Hauptsitz in Hamburg geht mit einem neuen Angebot für integriertes Social- und Culture-Marketing an den Start. Unter der Marke Circus by Scholz & Friends bündelt die die WPP-Tochter ihre Expertise für Social Strategy, Content- und Creator-Marketing sowie den Aufbau von Social Hubs in einer eigenen Einheit.
Mit der Neuaufstellung reagiere die Agenturgruppe auf die wachsende Bedeutung von Social-First-Kommunikation und die damit einhergehenden Herausforderungen für Werbetreibende. Ziel sei ein End‑to‑End‑Ansatz, der die aufwendige Koordination von getrennten Creator‑, Social‑, Media‑ und Leadagenturen vermeidet und damit Prozesse beschleunigt sowie kulturelle Relevanz stärken soll.
Die Leitung der neuen Marke übernehmen Natalie Malczuk und Jonathan Faerber als Managing Director. Malczuk kommt von Jung von Matt, wo sie als Executive Creative Director Social Media & Cultural Campaigns tätig war und zuvor die Social‑Unit bei Fischerappelt aufgebaut hatte. Faerber ist seit 2014 bei Scholz & Friends und verantwortete zuletzt als Head of Strategy McDonald's zentrale Kundenprojekte und war Teil des Führungstrios der Strategy Group am Standort Hamburg.
Circus startet nach eigenen Angaben mit einem Team aus über 50 Spezialisten, das kundeneigene Social Hubs und technische Operating Systems entwickelt und sämtliche Maßnahmen von der Content‑Kreation bis zur plattformspezifischen Performance steuert. Die Einheit setzt dafür auf eine eigene Infrastruktur mit Inhouse‑Broadcast‑Studio und fest angestellte Creatoren.
"The next Era of Social Media is a Circus. Aber bevor die Show auf der Social-Bühne richtig losgeht, braucht es eine klare Strategie, belastbare Prozesse und ein Setup, in dem Marke, Plattformen und Creator zusammenspielen", sagt Faerber. "Das Problem der meisten Marken ist heute nicht, dass sie zu wenig Social machen – sondern dass sie Social noch immer wie eine Disziplin behandeln. Aus Angst, zu spät zu sein, springen sie auf Trends auf und landen trotzdem im Sea of Sameness. Doch nicht jeder Trend ist unser Moment und nicht jede Plattform unsere Bühne. Social-Relevanz entsteht dort, wo Kultur, Community und Marke wirklich zusammenpassen. Dafür braucht es Geschwindigkeit und Instinkt – aber auch den Mut, Nein zu sagen", ergänzt Malczuk.
Anna Jäger 10.09.2026









































