Arzneimittel-Hersteller
Stada beruft Chief Culture & People Officer
Der Bad Vilbeler Hersteller Stada hat Diana Wiedmann mit Wirkung zum 1. Januar 2027 als Chief Culture & People Officer (CPO) verpflichtet. Als Mitglied des Stada-Vorstands (SEC) und Executive Vice President wird Wiedmann direkt an den Stada-Vorstandsvorsitzenden Peter Goldschmidt berichten. Sie tritt die Nachfolge von Simone Berger an, die das Unternehmen Anfang dieses Jahres verlassen hat, um berufliche Herausforderungen in Japan anzunehmen.
Wiedmann kann auf insgesamt 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Personalwesen, Beratung, Strategie und Bankwesen zurückgreifen, die sich über verschiedene Branchen erstrecken, darunter Pharma und Biotechnologie. Zuletzt war sie als Chief Human Resources Officer (CHRO) und Partnerin bei Drees & Sommer tätig, einem Beratungsunternehmen, das Lösungen für die Bereiche Immobilien, Infrastruktur und Industrie anbietet.
Wiedmann begründete ihren Wechsel zu Stada unter anderem mit der Dynamik des Unternehmens und dessen werteorientiertem Engagement für die Gesundheit. "Dies ist ein Unternehmen mit außergewöhnlichem Potenzial, und ich freue mich darauf, die vor uns liegende Wachstumskurve mitzugestalten. Zu meinen Prioritäten in den ersten Wochen bei Stada wird es gehören, gemeinsam mit unseren starken Teams vor Ort die zahlreichen Chancen zu erkunden, mit denen wir in unseren Geschäftsbereichen Consumer Healthcare, Generika und Spezialpharmazeutika weiterhin besser abschneiden können als die Branche." Zu ihren ersten Prioritäten zählt nach eigenen Angaben auch, die bestehenden Programme zur Talentförderung weiter kennenzulernen und auf ihre künftige Rolle auszurichten. Besonders hob sie dabei das XLRT-Programm hervor, mit dem Stada Nachwuchsführungskräfte gezielt auf Managementpositionen vorbereitet. Für Wiedmann gehört die Entwicklung von Mitarbeitenden eng zur Unternehmensstrategie. Talente sollten die Möglichkeit erhalten, ihren eigenen beruflichen Weg zu gestalten und eine "Wachstumsmentalität" zu entwickeln. "Was mich antreibt, ist Transformation mit messbarem Return on Investment: die Integration von Geschäftsstrategie mit Kultur- und Personalstrategien, die die Leistung steigern, Wachstum ermöglichen und nachhaltigen Wert schaffen", fügt Wiedmann hinzu.
Bei Drees & Sommer war Wiedmann unter anderem daran beteiligt, das Unternehmen auf 51 Länder auszuweiten und gleichzeitig messbare Verbesserungen bei der Führungseffektivität, der Produktivität und der Unternehmensleistung voranzutreiben. Bevor sie 2023 zu Drees & Sommer kam, sammelte die Managerin Erfahrungen in der Pharma- und Biotech-Branche, unter anderem als Senior Vice President bei Rentschler Biopharma, als HR Director bei Vertex Pharmaceuticals und als Head of HR bei Aspen Global Incorporated. Zuvor war sie fast ein Jahrzehnt lang bei Siemens Financial Services tätig, nachdem sie sieben Jahre lang Führungspositionen im deutschen Bankensektor innegehabt hatte. Neben verschiedenen Positionen in Deutschland verfügt Wiedmann über internationale Erfahrung durch Führungspositionen in China, Hongkong und auf Mauritius.
Anna Jäger 08.09.2026









































