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Interview mit Dr. Wolfram Schmidt: Herausforderungen bei Orphan Drugs

%%%Interview mit Dr. Wolfram Schmidt: Herausforderungen bei Orphan Drugs %%%
Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen sind ein Innovationssegment, in dem es besondere Strategien braucht, um die seltenen Zielgruppen auch zu erreichen. Wie Dr. Wolfram Schmidt, Geschäftsführer von Biogen in Ismaning, im Interview mit dem Fachmagazin 'Healthcare Marketing' erläutert, kann es sein, dass die betreffende Zielgruppe gut vernetzt ist. Ein Faktor ist dann u.a. die Interaktion des Pharmaunternehmens mit Stakeholdern wie Ärzten und Patientenorganisationen. Schmidt ist bei dem Biopharma-Unternehmen für das Deutschlandgeschäft verantwortlich. Im Magazin erschien ein Interview zum Thema Market Access und passende Kommunikationsstrategien für Spezialmärkte:

'Healthcare Marketing': Bei welchen Ihrer Produktkandidaten hoffen Sie auf einen neuen Markt, und warum wären sie im Erfolgsfall "kategorisch neu"?

Dr. Wolfram Schmidt: Wir forschen größtenteils in Indikationsgebieten, in denen es für die Patienten noch keinerlei Therapieoptionen gibt. In der Neurowissenschaft besteht ein riesiger therapeutischer Bedarf. Den Begriff 'Markt' benutze ich in diesem Kontext ungern. Wir hoffen vielmehr, dass wir Menschen mit einer schweren und oft lebensbedrohlichen Krankheit helfen können. Wir haben den Anspruch und das Ziel, in wichtigen Feldern der Neurowissenschaften als erste eine wirksame Therapie anbieten zu können.

'Healthcare Marketing': Wenn dann ein Launch in greifbare Nähe rückt: In welchen Punkten unterscheiden sich Planung und Umsetzung gegenüber klassischen Pharma-Launches?

Schmidt: Bei Orphan Drugs gibt es einen kürzeren Zulassungsprozess; das bedeutet, dass die Vorbereitung auf den Launch deutlich schneller erfolgen muss. Für den Kontaktaufbau zu den Experten und den Patientenorganisationen bleibt weniger Zeit, ohne dass dabei die Qualität zu kurz kommen darf. Ein frühzeitiger und transparenter Informationsaustausch mit den Patientenorganisationen ist insbesondere deshalb von großer Bedeutung, da ein optimaler Fokus auf Bedarf und Belange der betroffenen Patienten gewährleistet werden kann.

'Healthcare Marketing': Gibt es wichtige Learnings aus dem Launch des Orphan Drug Nusinersen, die Sie für neue Projekte nutzen wollen?

Schmidt: Aus dem Nusinersen-Launch haben wir mehrere Dinge gelernt. Erstens: Im Orphan Drug-Bereich ist eine andere Herangehensweise an den Markt erforderlich: Schneller, gezielter und in engerer Interaktion mit Stakeholdern wie Ärzten und Patientenorganisationen. Zweitens: Die Patienten von Orphan Drugs sind informierter, aktiver und besser vernetzt als Patienten im Primary Care-Bereich. Um hier schnell und agil zu sein, ist eine enge crossfunktionale Zusammenarbeit der verschiedensten Bereiche und auch auf internationaler Ebene essenziell. Ein weiteres Learning: die stark zunehmende Relevanz digitaler beziehungsweise sozialer Medien. Ein gut durchdachter Multi-Channel-Mix aus digitalen und bewährten Kanälen ist der Schlüssel zum Erfolg. Nicht ohne Grund steht bei Biogen die digitale Transformation ganz oben auf der Agenda.

Das vollständige Interview finden Sie in 'Healthcare Marketing'-Ausgabe 7/2019 (hier geht es zur Bestellung).


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(np) 14.08.2019


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