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'Stada Gesundheitsreport 2019' beleuchtet Organspende und neue Trends in der Medizin

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Der 'Stada Gesundheitsreport' erscheint 2019 zum fünften Mal (Foto: Stada)

Was sagen Europäer zur Diskussion rund um das Thema Organspende? Wie aufgeschlossen sind etwa die Deutschen für medizinische Innovationen? Wie groß ist das Vertrauen in die klassische Schulmedizin? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der jährliche 'Stada Gesundheitsreport 2019', den das Pharmaunternehmen Stada aus Bad Vilbel jetzt vorstellte.

Für die Studie wurden 18.000 Menschen in neun europäischen Ländern zu ihren Einstellungen und Wünschen befragt unter anderem zum Thema Organspende. Ergänzend erforschte die Studie, wie die Teilnehmer neuen Trends in der Medizin gegenüberstehen, beispielsweise Gentests oder Biosensoren zur Überwachung von Gesundheitsdaten. Unter den 18.000 Befragten waren jeweils rund 2.000 Teilnehmner aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Serbien, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Die Befragung wurde vom Marktforschungsinstitut Kantar Health im Auftrag von Stada durchgeführt.

"Die Insights helfen uns dabei, Trends und Ansichten besser zu verstehen. So möchten wir Patienten und Healthcare-Professionals künftig noch passgenauer unterstützen" sagte Stada CEO Peter Goldschmidt, bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

Die zentrale Erkenntnis für die aktuelle Organspende-Diskussion in Deutschland: Wären die Bundesbürger von Geburt an automatisch Spender, würden es 63 Prozent auch bleiben. Tatsächlich sind aktuell nur etwa 36 Prozent als Organspender registriert. Diese große Lücke ist der "Zustimmungslösung" geschuldet. Laut den Ergebnissen der Studie kritisieren viele Teilnehmer aus Ländern mit "Widerspruchslösung" das deutsche System, sie halten die Organspende für ihre Pflicht.

Deutsche zögerlich bei zukunftsrelevanten Themen

Außerdem stand im 'Stada Gesundheitsreport 2019' die Frage im Fokus, wie offen die verschiedenen Nationen gegenüber neuen Trends in der Medizin sind. Die Bundesbürger sind technischen und medizinischen Veränderungen gegenüber misstrauischer als ihre europäischen Nachbarn. Jeweils rund die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, vom Arzt via Webcam untersucht oder vom Roboter operiert zu werden. Nur in Belgien sind noch weniger Menschen offen für die zeitsparende Art der Kommunikation mit dem Arzt.

Biosensoren zur Überwachung von Gesundheitsdaten würden 29 Prozent der Deutschen nutzen, im europäischen Durchschnitt sind es 38 Prozent, Spitzenreiter ist Spanien mit 49 Prozent. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Gentests stehen die Befragten kritisch gegenüber. Würde der Arzt zum Beispiel einen Gentest empfehlen, um Gesundheitsrisiken besser abschätzen zu können und eine bessere Behandlung anzubieten, würden nur 42 Prozent der Bundesbürger vorbehaltlos zustimmen. In allen anderen befragten Ländern liegt der Wert bei über 60 Prozent.

Weitere Informationen zum 'Stada Gesundheitsreport 2019' finden Sie hier.


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(aj) 16.05.2019


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