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Kinderwunsch-Studie: Deutsche offen für künstliche Befruchtung und Social Freezing

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Annähernd die Hälfte der Deutschen äußert Akzeptanz gegenüber Social Freezing, dem Einfrieren von Eizellen aus Gründen der Lebensplanung, um später ein Kind bekommen zu können. Insgesamt 44 Prozent betrachten Social Freezing als gute Lösung, während 36 Prozent sich die Methode für sich selbst nicht vorstellen können. 20 Prozent lehnen Social Freezing grundsätzlich ab. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Alter von 20 bis 50 Jahren, die das Marktforschungsinstitut Toluna für die Krankenkasse IKK Classic, Dresden, durchgeführt hat. Die Online-Befragung erfolgte im Januar und Februar 2019.

Abbildung: Einstellung gegenüber Social Freezing (Foto: IKK Classic)


Ab Mai 2019 übernehmen gesetzliche Krankenkassen in Deutschland die Kosten für Kryokonservierung (Einfrieren von Ei- oder Samenzellen), wenn eine medizinische Indikation vorliegt wie eine Krebserkrankung. So informiert die IKK classic, die durch die Studie erheben ließ, ob nach Meinung der Bürger auch Frauen ohne Krebserkrankung finanziell beim Social Freezing unterstützt werden sollten. 30 Prozent der Befragten verneinten – Frauen ohne eine Krebserkrankung sollten die Kosten für Kryokonservierung selbst tragen. 24 Prozent bejahten – die Krankenkassen sollten die Kosten übernehmen. Bei einer möglichen Mehrfachnennung befürworteten außerdem 21 Prozent die Beteiligung der Krankenkassen an den Kosten, 21 Prozent die Übernahme der Kosten durch den Staat, sieben Prozent eine Beteiligung der Arbeitgeber an den Kosten und sechs Prozent die Übernahme der Kosten durch Arbeitgeber. Dass alle Frauen die Kosten für Kryokonservierung selbst tragen sollten, ob mit oder ohne Krebserkrankung, meinten zehn Prozent der Befragten.

Auch beim Thema künstliche Befruchtung ist das Interesse groß, aber die Meinungen sind geteilt. Wenn es mit dem eigenen Kinderwunsch nicht klappt, würden 41 Prozent der Befragten eine künstliche Befruchtung in Betracht ziehen. 29 Prozent haben noch nicht darüber nachgedacht, für 20 Prozent kommt es nicht in Frage. Eine aktuell erfolgende oder bereits durchgeführte künstliche Befruchtung geben zehn Prozent der Befragten an.

Abbildung: Bereitschaft zur künstlichen Befruchtung (Foto IKK classic)

Wenn es generell um Paare geht, die auf natürlichem Weg kein Kind zeugen können, befürworten 58 Prozent der Deutschen grundsätzlich, dass sie sich in einer Kinderwunschklinik oder Kinderwunschpraxis behandeln lassen und eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen.

Abbildung: Einstellung zu künstlicher Befruchtung (Foto: IKK classic)

Laut den aktuellen gesetzlichen Regelungen zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen erhalten ausschließlich Ehepaare Zuschüsse für die ersten drei Behandlungsversuche einer künstlichen Befruchtung, heißt es zu der Studie. 30 Prozent der Befragten finden, die Regelung sollte auch auf unverheiratete Paare ausgeweitet werden, die bereits einige Zeit zusammenleben. 26 Prozent sind dafür, dass die Regelung auf alleinstehende Frauen ausgeweitet wird. 18 Prozent meinen, die Regelung sollte nicht geändert werden, 11 Prozent sind generell gegen künstliche Befruchtung oder haben sich keine Gedanken darüber gemacht (Mehrfachnennung).

Tino Schindler, Leiter des Unternehmensbereichs Versicherungen und Leistungen bei der IKK classic, gibt zu dem Leistungsfeld an: "Wir unterstützen rund 2.300 Versicherte im Jahr bei einer Kinderwunschbehandlung." Die IKK classic zählt mehr als drei Millionen Versicherte sowie rund 6.500 Beschäftigte an 180 Standorten im Bundesgebiet.


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(np) 17.04.2019


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