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Weltweite Arzneimittelausgaben wachsen bis 2023 um drei bis sechs Prozent jährlich

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Vergangenes Jahr summierten sich die globalen Ausgaben für Medikamente auf etwa 1,2 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2023 könnten sie bei über 1,5 Billionen US-Dollar liegen. Das prognostiziert das IQVIA Institute for Human Data Science, eine Forschungsabteilung des amerikanischen Beratungsunternehmens IQVIA mit Deutschlandbüro in Frankfurt/Main. Die Prognosen sind in einer neuen Studie erschienen: 'The Global Use of Medicine in 2019 and Outlook to 2023'.

Tritt die Prognose für 2023 ein, entspräche dies einem Anstieg der weltweiten Arzneimittelausgaben um 50 Prozent seit dem Jahr 2014, als sie noch knapp eine Billion Dollar betrugen.

Das jährliche Wachstum bis 2023 stabilisiere sich nun jedoch bei durchschnittlich drei bis sechs Prozent, im Vergleich zu den 6,3 Prozent über die vergangenen fünf Jahre, so die IQVIA-Analyse. Der Report beleuchtet verschiedene Markttrends und Zukunftsthemen.

Demnach steht zu erwarten, dass die Anzahl neu einzuführender Produkte zunimmt. In den letzten fünf Jahren wurden im Schnitt jährlich 46 Produkte auf den Markt gebracht, bis 2023 werden es voraussichtlich 54 Produkte sein. Die durchschnittlichen Jahresausgaben für neue Arzneimittel in den Industrieländern werden sich in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich leicht erhöhren, und zwar auf 45,8 Milliarden Dollar, doch stellt dies einen vergleichsweise geringen Anteil der Markenausgaben dar.

Ein weiterer Trend: Pharmaunternehmen schaffen Funktionen für Patientenbelange und Patientenvertretung. Eine solche neue Rolle in leitender Position würde 2019 bei den meisten der 20 führenden Pharmaunternehmen geschaffen, heißt es in dem Report. Diese Patientenbeauftragten sollten klinische und kommerzielle Bemühungen vereinen und Verbesserungen beim Patienten-Engagement und bei der Studien-Planung herbeiführen. Die Beauftragten würden die Stimme der Patienten inner- und außerhalb des Unternehmens stärken, etwa durch Initiativen mit Schwerpunkt auf die Patientenerfahrung. Dazu könne der Aufbau von Datenbanken mit Ergebnissen aus der Versorgungspraxis gehören, um die Zunahme von Patientenregistern zu fördern.

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(np) 08.02.2019


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