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Digitalisierungsstudie zeigt: Klinik-Manager sehen Chancen zur Profilierung der Krankenhäuser

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Führungskräfte deutscher Krankenhäuser hoffen, dass Kliniken durch Digitalisierung ihr Spektrum vergrößern und Patient Journeys besser gestalten können. 71 Prozent sagen laut einer Entscheiderumfrage, kleine Krankenhäuser könnten ihr Angebot dank Telemedizin erweitern. Fast ebenso viele glauben, dass digitale Angebote helfen, Patienten zu binden und einrichtungsübergreifende Prozesse zu optimieren. Die Digitalisierung bringt demnach aus Managementsicht viele Vorteile für die Positionierung der Krankenhäuser. Das ist ein Ergebnis der Studie 'Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft', deren Ausgabe 2018 das Beratungsunternehmen Rochus Mummert aus München jetzt vorgestellt hat. Die Erhebung erfolgte zwischen Januar und März 2018 unter insgesamt 362 Führungskräften in deutschen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Sukumar Munshi, Director Corporate Projects & Innovation beim Softwareunternehmen Tiani Spirit und Betreuer der Studie: "Die Entscheidungsträger in deutschen Krankenhäusern haben vor allem eine Erwartung an den Einsatz neuer digitaler Techniken: Effizienzsteigerungen in jeder Hinsicht. Ein Beispiel: Mehr als 80 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass doppelte oder unnötige Untersuchungen und Behandlungen künftig besser vermieden werden können."

Die Mehrheit der befragten Führungskräfte glaubt an bedeutende Verbesserungen durch Digitalisierung im Gesundheitssektor, ergibt die Studie weiter. 71 Prozent versprechen sich eine höhere Qualität bei der Patientenversorgung, 67 Prozent effizientere Operationen und Behandlungen und 64 Prozent Kosteneinsparungen durch eine Digitalisierung.

Wichtigstes Digitalisierungsthema ist die E-Patientenakte

Von möglichen Anwendungsgebieten technischer Neuerungen erscheint 97 Prozent der Befragten die digitale Speicherung von Patientendaten als besonders sinnvoll. 86 Prozent finden Digitalisierung bei der medizinischen Diagnostik sinnig und bei der Steuerung des stationären Behandlungsprozesses.

Als mit Abstand wichtigstes Digitalisierungsthema gilt die Elektronische Patientenakte. Das bestätigen 62 Prozent der Befragten. Im Vergleich dazu spielen andere Themen wie Vernetzung mit Dritten, Nutzung mobiler Geräte oder telemedizinische Lösungen nur eine untergeordnete Rolle, verdeutlicht die Studie.

Die größten Stolpersteine der Digitalisierung sind laut den Klinik-Managern zu wenig finanzielle Mittel (72 Prozent), fehlende Unterstützung durch Kostenträger und Politik (64 Prozent) und zu wenig Wissen bei den Führungskräften (51 Prozent).

Oliver Heitz, Partner bei Rochus Mummert und Leiter der Studie: "Wir registrieren einige Fortschritte bei der Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern, aber im internationalen Vergleich hinkt die Branche immer noch deutlich hinterher. Eine unternehmensübergreifende Digitalstrategie haben nur knapp 40 Prozent der befragten Einrichtungen."

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(np) 25.07.2018


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