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apoBank-Studie: Zufriedenheit der Heilberufler mit beruflichem Umfeld ist gesunken

%%%apoBank-Studie: Zufriedenheit der Heilberufler mit beruflichem Umfeld ist gesunken%%%

Deutsche Ärzte, Apotheker und Studierende der Heilberufe äußern sich etwas seltener zufrieden mit dem beruflichen Umfeld als noch 2016. Um sieben Prozentpunkte sank der durchschnittliche Zufriedenheitswert 2019 gegenüber 2016. Das ist ein Ergebnis der Studie 'Inside Heilberufe II' von der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank), Düsseldorf. Dazu befragte das Institut DocCheck Research im Erhebungszeitraum 6. August – 23. August 2019 insgesamt 500 Heilberufler, darunter je 100 APIs, Fachärzte, Zahnärzte, Apotheker sowie Studierende ab dem sechsten Semester. Für die in 2017 vorgestellte erste Studie 'Inside Heilberufe' hatte DocCheck Research die Umfrage im Sommer 2016 durchgeführt.

Eine Mehrheit von 55 Prozent der in 2019 Befragten äußern sich demnach zufrieden oder sehr zufrieden mit der beruflichen Situation. In 2016 waren es 62 Prozent.

Abbildung: Veränderung der beruflichen Zufriedenheit
(Quelle: apoBank)

Dabei ist die Veränderung bei studierenden Heilberuflern laut apoBank besonders groß. Während 2016 noch 71 Prozent der Studierenden mit ihren beruflichen Aussichten zufrieden waren, sind es 2019 nur noch 56 Prozent.

Auch die Raten der Weiterempfehlung des Berufs an junge Menschen sind in den meisten der Befragungsgruppen gesunken. 59 Prozent der Allgemeinärzte würden ihren Beruf weiterempfehlen, 2016 waren dies 70 Prozent. Unter Fachärzten liegen die erhobenen Weiterempfehlungsraten bei 49 Prozent (2019) vs. 62 Prozent (2016), unter Zahnärzten bei 41 Prozent (2019) vs. 50 Prozent (2016). Gestiegen ist die Weiterempfehlungsbereitschaft des eigenen Berufes dagegen bei befragten Apothekern. Sie liegt bei 45 Prozent in 2019, während es 37 Prozent in 2016 waren.

Ulrich Sommer, Vorsitzender des Vorstands der apoBank: "Diese sinkende Zufriedenheit und das Zögern bei der Weiterempfehlung des Heilberufs deuten auf eine gewisse Verunsicherung hin, wie sich der Gesundheitsmarkt künftig entwickeln wird. Angesichts der anstehenden Veränderungen, die durch die Fülle an Gesetzen, den ökonomischen Druck und die Digitalisierung im Gesundheitswesen getrieben werden, ist das nicht verwunderlich."

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(np) 10.01.2020


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