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IGES Institut legt 'Arzneimittel-Atlas 2019' vor

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Das IGES Institut hat den 'Arzneimittel-Atlas 2019' vorgestellt. Im Jahr 2018 stiegen die GKV-Ausgaben für in Apotheken abgegebene Medikamente demnach moderat um 2,6 Prozent. Im Jahr zuvor waren sie um 3,9 Prozent gestiegen. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen zur ambulanten Arzneimittelversorgung auf 38,67 Milliarden Euro in 2018. Die 210-seitige Publikation ist in der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft erschienen. Autoren sind Wissenschaftler des IGES Instituts mit Sitz in Berlin, Prof. Dr. Bertram Häussler und Dr. Ariane Höer. Neben der Buch-Fassung gibt es eine Online-Version unter arzneimittel-atlas.de. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) unterstützt die Analysen finanziell.

Laut den Autoren geht das mäßige Ausgabenwachstum vor allem auf gestiegene Herstellerrabatte zurück, welche Einsparungen in Höhe von 6,19 Milliarden Euro umfassten. Solche Rabatte resultieren aus Preisverhandlungen nach einer Nutzenbewertung im AMNOG-Verfahren (AMNOG = Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) sowie aus individuellen Rabattverträgen zwischen Herstellern und Krankenkassen.

Zum Ausgabenanstieg trugen vor allem Innovationen sowie Mehrverbrauch bei Krebsmitteln und Immunsuppressiva bei.

Mit Blick auf die AMNOG-Verfahren zeigt die Untersuchung, dass der Umsatz nutzenbewerteter Arzneimittel 2018 bei 9,14 Milliarden Euro lag. Das entspricht einem Fünftel des gesamten ambulanten GKV-Arzneimittelmarktes. Sieben Milliarden Euro des genannten Umsatzes entfielen auf Arzneimittel mit belegtem Zusatznutzen, so die Analyse.

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(np) 07.01.2020


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