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Viele Apotheker sind für eine Begrenzung der Medikamentenzuzahlung von Patienten

%%%Viele Apotheker sind für eine Begrenzung der Medikamentenzuzahlung von Patienten%%%

In Apotheken kommt es offenbar regelmäßig vor, dass Patienten, die eine Medikamentenzuzahlung leisten müssen, das Einlösen des Rezepts verschieben oder darauf verzichten. Insgesamt 65 Prozent befragter Apotheker und PTA geben an, in ihrer Apotheke mindestens einmal im Monat mitzuerleben, dass sich ein Patient die Zuzahlung nicht leisten kann. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungspanels Aposcope, Berlin. Die Fragestellung zur Medikamentenzuzahlung wurde mit insgesamt 310 verifizierten Apothekern und PTA am 10. Dezember 2019 erhoben. Aposcope ist ein Marktforschungsangebot der El Pato Medien GmbH.

Laut der Umfrage sind am häufigsten Senioren von der Thematik betroffen. 69 Prozent der Befragten nennen Rentnerinnen und Rentner, wenn es um Personengruppen geht, bei denen sich solche Probleme zeigen, die Medikamente in der Apotheke zu bezahlen. Ein Viertel der befragten Apotheker und PTA nennt Chroniker, Auszubildende, Studenten, Sozialleistungsempfänger und junge Eltern.

Können sich Patienten die Medikamentenzuzahlung nicht leisten, verschieben sie die Einlösung des Rezepts laut 75 Prozent der Befragten auf einen späteren Zeitpunkt. Viele Patienten verzichten jedoch auch auf das Arzneimittel, das geben 59 Prozent der Teilnehmer an. Nach Meinung des Apothekenpersonals ist den Betroffenen zu einem Großteil (87 %) durchaus bewusst, dass sie sich von der Zuzahlung befreien lassen können. Doch offenbar ist der Beratungsbedarf für diese Thematik bei Patienten hoch, dieser Aussage stimmen 77 Prozent der befragten Apotheker und PTA zu.

Wie Aposcope weiter berichtet, stimmt die Mehrheit des Apothekenpersonals der Forderung zu, dass Senioren (53 %) und Chroniker (64 %) von der Zuzahlung befreit werden sollten. Ein generelles Abschaffen der Zuzahlungspflicht verneinen die Befragten jedoch mehrheitlich (53 %). Stattdessen teilen 64 Prozent der teilnehmenden Apotheker und PTA die Meinung, dass die Zuzahlung auf fünf Euro begrenzt sein und bei Rabattarzneimitteln komplett entfallen sollte (76 %).


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(np) 13.12.2019


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