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BVMed-Herbstumfrage 2019 zeigt eingetrübte Stimmung in der Medizintechnik-Branche

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Unter hiesigen Medizintechnik-Unternehmen ist die erwartete Umsatzsteigerung im Inland mit 3,3 Prozent rückläufig gegenüber dem Vorjahr, als es noch 4,2 Prozent waren. Das ist ein Ergebnis der 'BVMed-Herbstumfrage 2019', an der sich 102 Mitgliedsunternehmen beteiligt haben. Der in Berlin ansässige BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V. vertritt rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. Im August und September 2019 führte der Verband die Umfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen durch. Bei den von ihnen vertretenen Produktbereichen handelt es sich um Implantate (44 Prozent), Hilfsmittel (39 Prozent), OP-Produkte bzw. OP-Sets (32 Prozent), Verbandmittel (24 Prozent), Dienstleistungen wie Homecare (17 Prozent) sowie digitale Medizinprodukte (sechs Prozent).

Laut der Umfrage rechnen 70 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen in diesem Jahr im deutschen Markt mit einem besseren Umsatzergebnis als 2018. Dieser Wert ist durch Mengensteigerungen aufgrund der demografischen Entwicklung und durch neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden nach wie vor gut, gegenüber dem Vorjahr aber um acht Prozentpunkte gefallen, erläutert der BVMed. 13 Prozent der MedTech-Unternehmen gehen von einem Umsatzrückgang aus (Vorjahr: sechs Prozent).

Abbildung: Umsatzerwartungen im Inland und international
(Quelle: BVMed 2019)

Besonders besorgniserregend sei die Entwicklung der Gewinnsituation durch sinkende Preise und höhere Kosten, berichtet der BVMed. Nur zwölf Prozent der befragten Unternehmen erwarten für 2019 eine verbesserte Gewinnsituation (Vorjahr: 24 Prozent). Von einer rückläufigen Gewinnentwicklung gehen 43 Prozent der BVMed-Unternehmen aus, 42 Prozent rechnen mit Stagnation.

Dr. Meinrad Lugan, BVMed-Vorstandsvorsitzender, sagte bei der Vorstellung der Ergebnisse: "Hauptgrund für die eingetrübte Stimmung ist die EU-Medizinprodukte-Verordnung, kurz: MDR, die für Ressourcendefizite bei den Benannten Stellen, längere Bewertungsverfahren und steigende Preise sorgt."

Abbildung: Markthemmnisse aus Sicht der Unternehmen
(Quelle: BVMed 2019)


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(np) 09.10.2019


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