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Bundesverband der Versandapotheken: e-Rezept kaum bekannt

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63 Prozent der Bevölkerung hat noch nie etwas von dem elektronischen Rezept gehört. 31 Prozent kennen es nur dem Namen nach. Sechs Prozent der Deutschen kennen das elektronische Rezept und könnten auch erklären, wofür man es braucht. Ob es bereits eingeführt wurde, darüber sind sich 59 Prozent der Befragten unsicher. Das ergab eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken (BVDVA), Berlin. Im Mai 2016 wurden dazu 1.011 Bundesbürger befragt. Die Studie erhob u.a. die meistgenutzten Einkaufsstätten bei Gesundheitsmitteln oder Medikamenten sowie mögliche Gründe, warum Versand-Apotheken genutzt werden oder nicht.

85 Prozent der Befragten kaufen Ihre Medikamente gewöhnlich in der Apotheke. 42 Prozent nutzen Versandapotheken. In Reformhaus, Sanitätshaus oder Drogerie kaufen 25 Prozent der Bürger Gesundheitsmittel. Online-Händler wie Amazon gehören mit acht Prozent der Nennungen bisher seltener zu Einkaufsroutine, wenn es um Medizinisches geht.

Ein Grund, nicht in der Versandapotheke zu kaufen, ist für 53 Prozent derjenigen, die Versandapotheken nicht als Einkaufsstätte nannten: "Ich brauche die Medikamente sofort." Der am zweithäufigsten genannte Grund, sich gegen die Versandapotheke zu entscheiden, ist mit 28 Prozent: "Bei rezeptpflichtigen Medikamenten ist die Einreichung des Rezepts zu kompliziert". Des Weiteren fehlt 25 Prozent der Befragten in der Online-Apotheke die Beratung. Unter einer Reihe von weiteren möglichen Gründen geben nur neun Prozent an, nicht auf die Möglichkeit der Online-Bestellung bekommen zu sein.

Die Bedingung, künftig doch Medikamente in der Versandapotheke zu bestellen, wäre für 32 Prozent der bisherigen Nicht-Nutzer von Versandapotheken, dass das Einreichen der Rezepte einfacher wird. Für 25 Prozent käme es auf die Gewährleistung des Datenschutzes an. Ebenso meinen 25 Prozent, die Lieferung der Medikamente sollte schneller werden. 21 Prozent wünschen sich eine gute Beratung in Online-Apotheken.

BVDVA wirbt für Aufklärung über das e-Rezept

Das Ergebnis, dass insgesamt 71 Prozent der Bevölkerung nicht weiß oder sich unsicher ist, ob das e-Rezept bereits eingeführt wurde, hat den BVDVA "am meisten überrascht. Hier erkennen wir sowohl für unsere Branche, aber auch insgesamt für Digitalisierungsthemen einen enormen Aufklärungsbedarf", sagt der BVDVA-Vorsitzende Christian Buse.

Der Bedarf an der digitalen Rezeptübermittlung wird von den Bürgern dabei unterschiedlich eingeschätzt. Nachdem den Befragten das e-Rezept erläutert wurde, gaben 38 Prozent an, diese Option sei wichtig, sehr wichtig oder äußerst wichtig. 53 Prozent sagen, das e-Rezept sei weniger wichtig oder unwichtig. 10 Prozent treffen keine Aussage. Einen höheren Bedarf am elektronischen Rezept sehen Männer (insgesamt 44 Prozent finden es in unterschiedlichen Graden wichtig) und die Altersgruppe der 18-bis 24-Jährigen (insgesamt 53 Prozent stufen es als wichtig ein).

Grafik unten: BVDVA


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(np) 17.06.2016


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