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justfrank und Initiative Gesundgewicht klären über Adipositas auf

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Betroffene wie Alexandra Piskol sind die Gesichter der OOH-Kampagne der Initiative Gesundgewicht  (Foto: justfrank)
Betroffene wie Alexandra Piskol sind die Gesichter der OOH-Kampagne der Initiative Gesundgewicht (Foto: justfrank)

Übergewichtige sehen sich in der Gesellschaft häufig noch diskriminierenden Vorurteilen ausgesetzt. Das wollen die Hamburger Initiative Gesundgewicht e.V. (IGG) und die ebenfalls in der Hansestadt beheimatete Agentur justfrank ändern und haben eine Kampagne aufgesetzt.

Im Mittelpunkt stehen echte Testimonials, die Betroffenen selbst. Auf Plakatflächen, die Out-of-Home-Vermarkter Ströer gratis zur Verfügung stellt, sehen sie dem Betrachter direkt ins Auge und konfrontieren ihn mit seinem falschen Vorwurf: "Ich weiß, was du denkst." Die Motive sollen so zunächst die anderen an und aufklären, dass Adipositas eine gefährliche Krankheit ist. Die von Adipositas Betroffenen ihrerseits erhalten das Angebot, sich auf der Website ZusammenGegenAdipositas.de über Therapiemöglichkeiten zu informieren. Die Kampagne läuft ab sofort zunächst in NRW und soll später bundesweit und international erscheinen.

Mit der Kommunikationsmaßnahme hat sich die Initiative Gesundgewicht Aufklärung sowie die allgemeine Anerkennung von Therapien und deren einheitlich geregelte Finanzierung durch die Krankenversicherung zum Ziel gesetzt. IGG-Vorstand Andreas Flüs: "Zum einen braucht es mehr Verständnis für die Betroffenen und einen Ausbau der Therapiemöglichkeiten, zum anderen muss es gelingen, die Ursachen zu erkennen, um durch konkrete Prävention die Anzahl von Neuerkrankungen zu minimieren." Laut Daten des Robert Koch-Instituts, ist in Deutschland fast jeder vierte Erwachsene adipös (23,6 %). Demnach habe sich der Anteil von Menschen mit extremer Adipositas binnen zehn Jahren sogar mehr als verdoppelt.

Alexandra Piskol, eine der abgebildeten Frauen, sagt: "Mich selbst für die Kampagne fotografieren zu lassen, fiel mir nicht leicht. Wenn mein Beitrag allerdings andere Betroffene ermutigen kann, sich ebenfalls in die Öffentlichkeit zu wagen und sich mit uns für mehr Aufklärung stark zu machen, dann hat es sich für mich gelohnt."

Zuständig bei der IGG ist Geschäftsführer Dr. Marius Hossbach. Bei justfrank beraten Maud Schock und Monika Brauers den Kunden, Johannes Guldner hat die Kreation gestaltet. Die Fotos sind von Jens Umbach, die Post Production von sevengreen und die Kampagnenwebsite von greenants.


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(aj) 10.09.2019


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