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WE Communications: Hörgeräte-Hersteller nutzen digitales Potenzial nicht aus

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Hörgerätehersteller beweisen bei der Positionierung ihrer Marken hohes Engagement – kommunizieren jedoch auch häufig an ihrer meist älteren Zielgruppe vorbei. Dies geht aus dem aktuellen Brand Agility Index (BAI) der Münchner Agentur WE Communications hervor. Dabei ging es unter anderem um die Frage, ob die Marken ihrer Zielgruppe "zuhören" und durch hilfreiche und relevante Inhalte auf ihre spezifischen visuellen und inhaltlichen Bedürfnisse eingehen. Im Fokus stand dabei die Zielgruppe der Silver Surfer.

Im Rahmen des BAI wurde im Zeitraum von August 2016 bis Januar 2017 die digitale Kommunikation der fünf Hörgerätehersteller Auric, Kind, Oticon, Phonak und Signia im deutschen Web erfasst und analysiert. Die untersuchten Bereiche umfassten Social Media (Facebook und YouTube) und den Website-Auftritt inkl. mobiler Umsetzung. Zusätzlich fand eine Fokusgruppen-Analyse statt. Bei der Studie wurden elf Parameter betrachtet: Relevanz, Differenzierung, Originalität, Business Impact, Themenwahl, Übertragbarkeit, Sichtbarkeit, Engagement, Personalisierung, Emotionalität und Reaktionszeit.

In der Auswertung wird deutlich, dass die fünf untersuchten Hörgerätehersteller über Potenzial verfügen, um digital mit ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen. Die Analyse ergab jedoch, dass die Texte auf den Webseiten in zu kleiner Schrift präsentiert werden oder die Inhalte unübersichtlich strukturiert sind. Zusätzlich fehle laut BAI teilweise auch das Gespür für die richtige Bildsprache bei der älteren Leserschaft. Oticon und Phonak heben sich den Ergebnissen zufolge klar von der Konkurrenz ab, indem sie ein abwechslungsreiches Spektrum rund um das Thema Hören anbieten. Der Hörgerätehersteller Kind punktete mit der 'Ich habe mein Kind im Ohr'-Kampagne und Erfahrungsvideos. Jedoch sei die Anpassung der Website an mobile Endgeräte nicht optimal. Auch wenn die Hersteller vieles richtig machen, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass bei allen untersuchten Marken frische Kampagnen und originelle Ideen vermisst werden, um Interaktion mit der Zielgruppe zu erreichen.

"Bei allen kommunikativen Maßnahmen muss eine Frage im Mittelpunkt stehen: Wen möchte ich erreichen und wie schaffe ich das am besten? Marken dürfen ihre Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren, sonst geraten sie ins kommunikative Niemandsland", sagt Bianca Eichner, Geschäftsführerin von WE Communications in Deutschland.

Die vollständigen Ergebnisse des Brand Agility Index finden sie hier.


Abbildung: Auswertung des BAI für alle fünf Hersteller im Gesamtüberblick (Quelle: WE Communications)




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(aj) 23.03.2017


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