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Comprix 2021: Das sind die Finalisten

Der Wettbewerb für kreative Healthcare-Kommunikation Comprix präsentiert die Nominierten 2021. Insgesamt 210 Finalisten stehen auf der Shortlist und haben die Chance auf einen der begehrten Comprix Gold Awards. Außerdem gibt es weitere sechs Finalisten beim Young Comprix. Mit 335 eingereichten Projekte der Healthcare Kommunikation verzeichnete der Kreativwettbewerb im 29. Jahrgang erneut eine hohe Teilnehmerzahl (2020: 342 Einreichungen). Zudem habe es bei der Zahl der Einreichenden aus Agenturen, Unternehmen und Organisationen ein deutliches Plus gegenüber den Vorjahren gegeben, heißt es vom Veranstalter.
Mit 29 Arbeiten zieht Schmittgall Health in die Endrunde ein und führt damit die Liste der Nominierungen an. Die Stuttgarter waren 2020 und 2019 jeweils die erfolgreichste Agentur bei dem Wettbewerb. Mit nicht weniger als 28 Arbeiten liegt die Berliner Peix Health Group knapp dahinter. Die Agenturgruppe Serviceplan, München, mit den Spezialisten von Serviceplan Health & Life hat mit insgesamt 23 Nominierungen ebenfalls beste Aussichten. Zu den Comprix-Anwärtern gehört auch WEFRA Life aus Neu-Isenburg mit 16 Final-Tickets. Überdies gehen 13 Nominierungen auf das Konto von VMLY&Rx, Neu-Isenburg.
Auf der Shortlist landet außerdem die österreichische Agentur Cake Health mit sieben Einreichungen. Mit im Rennen um die Comprix-Trophäen sind auch Boosting Communications und die Mensch Kreativagentur mit je sechs Nominierungen. Mit jeweils fünf Finaltickets konnten sich antwerpes, Havas Life Bird & Schulte und IPG Health qualifizieren. Insgesamt 60 verschiedene Einreicher haben in über 40 Kategorien Chancen auf einen Award.
Wer am Ende einen Gold-Award gewinnt, wird im Rahmen der Preisverleihung Comprix Medial am 10. September 2021 bekanntgegeben.
Jurypräsidenten ziehen positive Bilanz
Drei Jurys mit insgesamt 70 Juroren aus Unternehmen, Medien und Agenturen haben in diesem Jahr die Einreichungen des Comprix begutachtet und prämiert. Der Präsident der OTC-Jury, Mike Rogers (Serviceplan Health & Life), sagt: "2020 war schon ein Rekordjahr für den Comprix. Und 2021 haben wir ein weiteres bombastisches Jahr mit so vielen Einreichern wie noch nie. Die Bewerbungen bei Rx sind leicht rückläufig, liegen aber immer noch im Bereich des Mittels über zehn Jahre. OTC ist erwartungsgemäß stark zurückgegangen, um etwa ein Viertel. Das ist vermutlich auch ein Corona-Effekt, denn durch mehr Hygiene, Abstand und Mundschutz war der Bedarf an Kommunikation für Erkältungsprodukte deutlich geringer. Dafür haben die Kategorien Non-Rx und Non-OTC inklusive Patienteninformationen und Medizinprodukte mit den meisten Einreichungen zum zweiten Mal in Folge echt geboomt. Und Digital hat mit vielen tollen Arbeiten und damit auch mit viel Konkurrenz um rund 30 Prozent zugelegt, das ist phantastisch. Ich sehe insgesamt für den Comprix eine positive steigende Tendenz."
Der Präsident der Rx-Jury, Winfried Krenz (Schmittgall Health), stellt fest: "Wir sind 2021 insgesamt viel digitaler geworden. Nicht nur, dass die Digital-Jury wieder digital getagt hat, auch das ganze Bewerbungs- und Einreichungs-Verfahren ist jetzt erstmals vollständig digitalisiert. Das hat sehr gut geklappt, und wir haben nur positive Feedbacks bekommen. Wir werden den digitalen Weg beibehalten und dort, wo es sinnvoll ist, weiter ausbauen. Allerdings haben einige diese Option auch genutzt, um ihre Kreation mit Kommentaren teils sehr ausführlich zu erläutern. Meines Erachtens müssen und dürfen kreative Arbeiten nicht erklärt werden, um sie verstehen zu können. Wenn sie nicht selbsterklärend sind und sie nicht aus sich selbst sprechen und überzeugen, dann sind sie nicht kreativ. Aber genau darum geht´s ja beim Comprix."
Des Weiteren erörtert Krenz: "Corona war dieses Jahr im Rx-Bereich inhaltlich eher kein Thema für kreative Arbeiten, wohl aber war es und wird es auch künftig ein wichtiger Aspekt für das kreative Arbeiten selbst sein. Denn wir sehen aktuell zwar viele gute Arbeiten aber auch weniger kreative Highlights, und das liegt nach meiner Ansicht mit daran, dass kreative Prozesse vom direkten Miteinander leben und profitieren. Und das ist mit Kreativen im Homeoffice ohne den direkten Austausch nur sehr bedingt herzustellen. Kreativität braucht die Aura des Situativen. Als vorteilhaft hat sich auch herausgestellt, dass die Bewerbungen bis Ende Mai eingereicht werden konnten. So ist der Comprix 2021 flexibler und aktueller geworden. Auch die beiden noch neuen Kategorien Live-Kommunikation und Young Comprix haben sich weiter positiv entwickelt. Gerade bei den Youngsters waren dieses Jahr einige mehr 'sick enough for healthy ideas' und besonders kreativ. Sehr erfreulich ist auch, dass die Rx-Jury 2021 zu über 50 Prozent aus Firmen- und Medienvertretern besteht und, wie die OTC-Jury auch, tatsächlich als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte. Das zeigt mir, dass die Bedeutung und Relevanz des Comprix deutlich zunehmen. Generell sehe ich, dass der Comprix 2021 trotz Corona sehr vital ist und dass wir weiterhin am Puls der Zeit bleiben."
Die Digital-Jury stand 2021 erneut unter der Leitung von Präsident Markus Hanauer (Spirit Link). "Mit 80 Einreichungen im Digitalbereich wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Das freut uns sehr. Damit bilden wir die generelle Entwicklung im Healthcare-Marketing auch hier ab. Gleichzeitig sah die diesjährige Jury nur wenige der eingereichten Arbeiten als wirklich kreative Highlights an. Starke Ideen sind auch im Digital-Bereich noch nicht die Regel. Wir freuen uns auf mehr davon in der Zukunft", so Hanauers Resümee.
Anna Jäger 25.06.2021
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