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Hevert führt das Nahrungsergänzungsmittel NeuroBalance ein

%%%Hevert führt das Nahrungsergänzungsmittel NeuroBalance ein%%%

Der Hersteller homöopathischer Arzneimittel Hevert aus Nussbaum hat im September ein neues Produkt auf den Markt gebracht: NeuroBalance Hevert ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Das Nahrungsergänzungsmittel besteht aus den vier Mikronährstoffen Biotin, Magnesium, Selen und Zink und soll Nerven und Psyche im stressigen Alltag unterstützen.

Über den Launch des neuen Produktes informiert das Unternehmen in seinen Newslettern für Apotheken und Therapeuten, auf der Facebook-Seite sowie Online auf den auf den Seiten von Versandhändlern. Print-Materialien für Endverbraucher sowie für Fachkreise runden das Kommunikationspaket ab.

Alle Maßnahmenkonzepte und Materialien für NeuroBalance Hevert wurden inhouse erstellt. Das Marketing- und Vertriebsteam ist für den Markenauftritt der gesamten Produktrange verantwortlich. Sandra Strehl leitet das Produktmanagement bei Hevert und ist für die Neueinführung NeuroBalance zuständig. Sie verantwortet darüber hinaus auch die Marken Calmvalera und Sinusitis Hevert SL.


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(aj) 18.09.2019


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Global-Pricing-Studie: Preisdruck in der Consumer-Healthcare-Branche

%%%Global-Pricing-Studie: Preisdruck in der Consumer-Healthcare-Branche %%%

Wahrgenommener Preisdruck bei den Consumer-Healthcare-Unternehmen (Quelle: Simon Kucher)

Zwei Drittel der Unternehmen sehen branchenübergreifend den Vertrieb als Haupttreiber für ihr Wachstum, da ist auch der Bereich Consumer Healthcare (CHC) keine Ausnahme. Doch die CHC-Unternehmen messen dem Pricing eine höhere Bedeutung bei, als andere Industrien: Über 20 Prozent setzen in den nächsten zwei Jahren auf den Preis als größten Treiber für künftiges Wachstum. Das zeigen die Ergebnisse der Global Pricing Studie 2019 (GPS) der globalen Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners mit Standort in München. An der GPS 2019 nahmen im Rahmen einer Online-Befragung zwischen März und April rund 1.650 Unternehmen aus über 30 Ländern teil.

Demnach wollen insgesamt 85 Prozent der CHC-Unternehmen ihre Produkte zu einem höheren Preis auf den Markt bringen. "Eine beeindruckende Zahl, die jedoch kritisch zu betrachten ist. Unsere Zahlen zeigen nämlich auch, dass im letzten Jahr zwei Drittel der Unternehmen lediglich die Hälfte der geplanten Erhöhungen auch wirklich umgesetzt haben. Dies liegt häufig entweder an einer unspezifischen Preiserhöhung nach dem Gießkannenprinzip oder an einer schlecht vorbereiteten Umsetzung im Vertrieb", sagt Christian Rebholz, Partner in der globalen Life Sciences-Division bei Simon-Kucher & Partners und Experte für Consumer Healthcare. In der Konsumgüterbranche liegt der Studie zufolge die Durchsetzungsrate noch niedriger, hier schafften es nur rund 20 Prozent der Befragten die geplanten Preise zu erreichen.

Ferner beleuchtet wurde der brancheninterne Preiskampf: Obwohl sich mit 72 Prozent weniger CHC-Unternehmen einem Preisdruck ausgesetzt fühlen als noch vor zwei Jahren, steigt der Preisdruck. Fast drei Viertel der Unternehmen sind in einen Preiskampf verwickelt, davon gibt sogar über die Hälfte an, diesen Preiskampf bewusst selbst initiiert zu haben. "Das ist eine besorgniserregende Entwicklung. Die Unternehmen sollten darauf achten, den Preis hier nicht nur als Instrument zur kurzfristigen Marktanteilsgewinnung zu betrachten, sondern vor Allem die langfristigen Steigerung des Brand Value im Auge haben", rät Dr. Clemens Oberhammer, Partner bei Simon Kucher.

Die Investitionen in Digitalisierungen sind im Verlauf der letzten drei Jahre laut der Studie in der CHC-Industrie marginal zurückgegangen, was auch den branchenübergreifenden Trend bestätigt. Nichtsdestotrotz nimmt die Digitalisierung insbesondere im Vertrieb von OTC-Produkten stark zu, so gaben fast 90 Prozent der Unternehmen an, in den letzten drei Jahren in digitale Initiativen investiert zu haben. Mit welchem Ziel die Digitalisierungsinitiativen eingesetzt werden, variiert stark je nach Branche. Bei den CHC-Unternehmen steht klar das Umsatzwachstum im Fokus, die Konsumgüterbranche will dadurch eine Kostenreduktion erreichen. Knapp die Hälfte der Befragten aus dem CHC-Bereich gibt an, dank ihrer Digitalisierungsinitiativen auch tatsächlich positive Umsatzeffekte erzielt zu haben.


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Juli 2019: Global Pricing-Studie: Medizintechnik-Unternehmen sehen sich im Preiskampf


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(aj) 17.09.2019


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MEDIEN

Wort & Bild-Verlagsgruppe gründet Isartal-Venture-Gesellschaft

%%%Wort & Bild-Verlagsgruppe gründet Isartal-Venture-Gesellschaft %%%

Die Baierbrunner Wort & Bild-Verlagsgruppe (Flaggschiff 'Apotheken Umschau') bündelt ihre verlagsnahen Investitionen und Beteiligungsaktivitäten und gründet die Beteiligungsgesellschaft Isartal Ventures GmbH & Co. KG. Der Name soll an den Stammsitz des Verlags im Süden Münchens erinnern. Florian Bongers leitet die frisch gegründete Gesellschaft.

Die Beteiligungsgesellschaft will langfristig Anteilen junger Unternehmen innerhalb der deutschsprachigen Gesundheitsbranche erwerben.

Andreas Arntzen, CEO der Wort & Bild-Verlagsgruppe, sagt: "Wir beteiligen uns mit Kapital und Media an jungen, interessanten Unternehmen, bringen unser Know-how und Netzwerk ein und möchten dabei besonders von anderen lernen. Mit dieser Strategie erschließen wir für den Wort & Bild Verlag neue, ergänzende Geschäftsfelder und sichern uns den Zugang zu vielversprechenden Menschen und Technologien."

Nach der Apotheken-Bestellplattform Curacado, dem Apotheken-Informationsportal PTA Channel sowie dem Anteil an der pro AvO GmbH sollen weitere Investitionen erfolgen. Durch das langfristig angelegte Engagement der Beteiligungsgesellschaft will der Verlag die sich schnell verändernde Landschaft der Gesundheitsbranche aktiv mitgestalten.

Arntzen sagt weiter: "Wir wollen die digitale Transformation im Gesundheitsmarkt im Sinne und Interesse der Apotheker mitgestalten. Unsere Beteiligungen sollen helfen, noch mehr Service und Unterstützung für die Apotheken vor Ort anbieten zu können."

Florian Bongers, Leiter Finanzen & Beteiligungen beim Wort & Bild Verlag, ergänzt: "Im Moment beobachten und analysieren wir weitere vielversprechende Geschäftsmodelle und Projekte aus dem Gesundheitsmarkt. Wir haben ein offenes Ohr für gute Ideen und freuen uns über Innovation, Mut und Tatendrang innerhalb der Szene."


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(bs) 19.09.2019


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Deutscher Ärzteverlag erneuert Medienmarke 'Dental Magazin'

%%%Deutscher Ärzteverlag erneuert Medienmarke 'Dental Magazin'%%%

Das 'Dental Magazin' aus dem Deutsche Ärzteverlag in Köln erscheint ab sofort mit neuen Inhalten und im neuen Look. Im Zuge des Relaunches hat auch der dazugehörige Internetauftritt dentalmagazin.de ein Refresh bekommen.

Das 'Dental Magazin' präsentiert sich nun laut Verlag zeitgemäßer und lesefreundlicher. Dazu wurden neue redaktionelle Formate geschaffen, die den Zahnärzten fundierte Informationen mit Praxisbezug anbieten sollen.

Der neue Claim des Magazins lautet 'MEHR | PRAXIS | WISSEN' und soll die neue Heftausrichtung nach außen transportieren. Das heißt, die Redaktion will künftig noch mehr Unique Content, Praxis-Tipps für den Alltag in der zahnmedizinischen Praxis und mehr Wissen aus Zahnmedizin und Betriebswirtschaft für Niedergelassene bieten.

Neben der inhaltlichen Schärfung des Profils wartet 'Dental Magazin' zudem mit einem modernisierten Erscheinungsbild auf: So zeigt das Blatt mehr Bilder, eine klarere Schrift, hervorgehobene Zitate und sogenannte Fazit-Boxen, die unter ausführlichen Artikeln stehen. Auch die Papierqualität wurde verbessert.

Neben optischen und technischen Verbesserungen im Front- und Backend von dentalmagazin.de verlängert das Portal Heft-Themen online und ergänzt diese mit zusätzlichen Inhalten. Unter anderem wird künftig ein Expertenzirkel online durch zusätzliche Bildstrecken und Video-Formate ergänzt und auch via Social Media verbreitet.

Das 'Dental Magazin' erscheint in einer Auflage von 22.712 Exemplaren (Quelle: IVW Q2/2019) und richtet sich an unternehmerisch aktive Zahnärzte in eigener Praxis.


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(bs) 19.09.2019


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KOMMUNIKATION

We Are Social baut Produktionseinheit mit Studios in München und Berlin auf

%%%We Are Social baut Produktionseinheit mit Studios in München und Berlin auf%%%


v.l.: Anika Cernohorsky, Christian Jasper, Ruben van Eijk und Roberto C. Garcia leiten die neue Produktionseinheit (Foto: We Are Social)

Die Digitalagentur-Gruppe We Are Social startet auch hierzulande die Submarke We Are Social Studios, die es international in der Agenturgruppe bereits seit einem Jahr gibt. Damit soll das Geschäft mit kreativem Content für Social Media- und Digital-Plattformen ausgebaut werden. We Are Social Studios agiert als eigenständige Unit sowohl am Hauptsitz München als auch am Standort in Berlin.

Die Leitung der Produktionseinheit in Deutschland haben Roberto C. Garcia als Managing Director, Ruben van Eijk als Executive Creative Director und Christian Jasper als Creative Director Production. Anika Cernohorsky ist als Creative Producerin mit an Bord.

Ein Wettbewerbsvorteil sei die Anbindung an die kreativen und strategischen Einheiten der Gruppe, heißt es aus der Agentur: "Auf Basis von Daten und Insights kann das Team von We Are Social Studios bereits in der Ideenfindung, aber auch während der Produktion, besser und genauer bestimmen, welche Inhalte der Zuschauer wann und wo konsumieren will", sagt van Eijk. "Das macht unsere Produktionen schlichtweg effizienter und effektiver."

"Wir erfinden Produktion nicht neu, aber wir transformieren sie ins Hier und Jetzt. Und wir stellen uns damit den vielfältigen Content-Anforderungen von Kunden und Konsumenten, die sich in unserer heutigen digitalen Welt ständig weiterentwickeln", ergänzt Jasper.

Aus dem Healthcare-Sektor stehen auf der Kundenliste von We Are Social unter anderem Boehringer Ingelheim und die DKMS.


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(aj) 19.09.2019


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Was hinter dem Treppen-Nudge #treppegehtimmer steckt

%%%Was hinter dem Treppen-Nudge #treppegehtimmer steckt%%%


Dr. Mathias Krisam, Geschäftsführer der läuft GmbH und Initiator des Treppen-Nudges #treppegehtimmer, am S-Bahnhof Zoologischer Garten (Foto: Peix)

Mit kleinen, humorvollen Hinweisen und Grafiken – sogenannten Nudges – werden die Passanten am Berliner S-Bahnhof Zoologischer Garten aktuell animiert, die Treppe zu nutzen und somit aktiv einen Beitrag für ihre eigene Gesundheit zu leisten. Hinter den auffälligen Beklebungen, die die sonst tristen Treppenstufen zieren, steckt Dr. Mathias Krisam, Geschäftsführer Läuft GmbH in Berlin. Von der Idee des Treppen-Nudge #treppegehtimmer über die konzeptionelle und kreative Aufbereitung durch Peix Healthcare Communication bis zur Realisierung ist über ein Jahr vergangen.

"Wir mochten eine neue Art von Gesundheitskommunikation starten: kein Belehren, keine Flyer, kein Laissez-faire, keine Stigmatisierung. Unsere Antwort lautet: cooles Design, lockere Sprüche, simple, flächendeckende Umsetzung und die freie Entscheidung, wer mitmachen möchte oder nicht", so Krisam.

Von den ursprünglich geplanten drei Berliner Bahnhöfen, ist es bislang nur einer, der einen neuen Anstrich im Sinne der Gesundheit bekommen hat. Denn Gespräche mit verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens, Stiftungen und Kommunen blieben erfolglos. Am Ende zahlte Krisams Unternehmen die Produktions- und Nutzungskosten aus eigener Tasche, weil er seiner Vision, tatsachlich mehr Gesundheitsforderung in der Öffentlichkeit zu betreiben, treu bleiben wollte.

Humor und Minimalismus bilden sowohl inhaltlich als auch optisch die Basis der Kommunikationsstrategie. Sebastian Hahn, Creative Director bei Peix, sagt: "Der Treppen-Nudge ist für uns wieder eine tolle Möglichkeit zu zeigen, wie gut Gesundheitskommunikation und Humor zusammenpassen. Wir haben eine wichtige Botschaft unterhaltsam verpackt, die den Treppengeher letztendlich mit einem Schmunzeln belohnt."

#treppegehtimmer soll der Startpunkt sein für weitere öffentliche Aktionen zur Förderung der Gesundheit und die Bundeshauptstadt nur eine Station auf dem Weg von Krisam und seinem Unternehmen. Ziel ist es, weitere Städte, Unternehmen und Institutionen wie Schulen und Universitäten für den Treppen-Nudge zu gewinnen. Mehr Informationen zu #treppegehtimmer gibt es hier.


Verwandte Artikel:
März 2019: Peix unterstützt Nudge-Initiative mit #treppegehtimmer an Berliner Bahnhöfen


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(aj) 18.09.2019


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KÖPFE

Digital Health: Sophie Guggenberger leitet Kommunikation bei Medwing

%%%Digital Health: Sophie Guggenberger leitet Kommunikation bei Medwing%%%

Sophie-Theres Guggenberger verstärkt seit September 2019 als Head of Global Communications & Content das Digital-Health-Unternehmen Medwing in Berlin. Die Firma bietet europaweit Jobmatching- und Karriereberatung für Gesundheitsberufe an. In ihrer neuen Position verantwortet sie die gesamte Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Content- und Markenstrategie. Die Stelle wurde neugeschaffen. Guggenberger berichtet an die beiden Medwing-Gründer Johannes Roggendorf und Dr. Timo Fischer. Sie kommt vom globalen Unternehmen Cube Global, wo sie als PR-und Marketingchefin rund drei Jahre lang verantwortlich zeichnete. Davor war die Politikwissenschaftlerin von 2015 an Strategie- und Kommunikationschefin bei der E-Commerce-Plattform Commercetools (gehört zur Rewe-Gruppe). Zu weiteren beruflichen Stationen zählen Rocket Internet, Groupon und Epic Companies, der ehemalige Inkubator des Münchner Medienkonzerns ProSiebenSat1.



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(bs) 19.09.2019


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Klinik-Experte Stefan Stranz wechselt von Schön Kliniken zu Asklepios

%%%Klinik-Experte Stefan Stranz wechselt von Schön Kliniken zu Asklepios%%%

Dr. rer. med. Stefan Stranz verstärkt ab November 2019 die Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA in Hamburg. In seiner neuen Position wird er die operative Geschäftsführung bei Mehrheitsbeteiligungen unterstützen. Sein Dienstsitz wird Hamburg sein. Der Diplomvolkswirt und promovierte Medizinwissenschaftler kommt von den Schön Kliniken, wo er seit April 2019 als Geschäftsführender Direktor Norddeutschland verantwortlich zeichnet. Zuvor war er seit 2015 Geschäftsführer der Helios Klinikum Erfurt GmbH. Stranz kennt die Klinikbranche bereits seit über 15 Jahren und verfügt über eine umfangreiche postgraduale Weiterbildung. Zudem kann er auf zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft verweisen.



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(bs) 19.09.2019


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POLITIK

Initiative Arzneimittel für Kinder übernimmt ZAK-Datenbank von Hexal

%%%Initiative Arzneimittel für Kinder übernimmt ZAK-Datenbank von Hexal%%%

Die Initiative 'Arzneimittel für Kinder e.V.' (IKAM) übernimmt, passend zum Weltkindertag in Deutschland am morgigen Freitag (20.9.) die Datenbank 'Zugelassene Arzneimittel für Kinder' (ZAK). Aktuell listet die Datenbank 1.996 Arzneimittel von insgesamt 35 Unternehmen. Ziel ist es, die Datenbank weiter auszubauen. Sie lag 13 Jahre lang in der Hand der Hexal Foundation.

Die ZAK-Datenbank enthält Informationen über Arzneimittel, die für mindestens eine der pädiatrischen Altersgruppen von Neugeborenen bis hin zu Jugendlichen zugelassen sind, und unterstützt damit Therapeuten bei der Auswahl einer altersgerechten Darreichungsform.

Dr. Andreas Franken, Geschäftsführer der IKAM, sagt: "Viele Kinder werden mit Arzneimitteln behandelt, die für ihre Altersgruppe eigentlich nicht zugelassen oder geeignet sind. Insbesondere für sehr junge Kinder und seltene Erkrankungen im Kindesalter fehlen speziell für diese Patientengruppen geprüfte Arzneimittel. Deshalb freuen wir uns sehr, diese wichtige Datenbank übernehmen und weiterzuführen zu können."

Dr. Markus Rudolph, Vorsitzender der Initiative Arzneimittel für Kinder, ergänzt: "Natürlich sind die rund 2.000 Arzneimittel bereits eine stolze Zahl. Trotzdem wollen wir in den nächsten Jahren weiterhin Projekte fördern, die sich der Erforschung sicherer Arzneimittel für Kinder widmen, damit die Zahl weiter steigen kann."

Die IKAM hat es sich zum Ziel gesetzt, die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Arzneimitteln für Kinder sowie die Arzneimittelsicherheit zu verbessern.

Franken sagt weiter: "Wir müssen weiterhin Bewusstsein für das Thema Kinderarzneimittel schaffen und die Partner vernetzen, die sich in diesem Bereich engagieren. Nur so können wir an das Bestehende anknüpfen und die Forschung weiter vorantreiben."

Die ZAK-Datenbank ist im Internet unter www.zak-kinderarzneimittel.de zu erreichen oder unter www.arzneimittel4kids.de. Teilnahme und Nutzung sind kostenlos.

Die 'Initiative Arzneimittel für Kinder' wurde vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), Bonn, ins Leben gerufen und ist als gemeinnütziger Verein eingetragen. Träger der Initiative sind Mitglieder aus der Arzneimittelindustrie, der Apothekerschaft und der Forschung sowie der BAH. Unterstützt wird die Vereinsarbeit von einem unabhängigen wissenschaftlichen Beirat.


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(bs) 19.09.2019


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Interessengemeinschaft Nierenlebendspende kritisiert ZDF-Reportage

%%%Interessengemeinschaft Nierenlebendspende kritisiert ZDF-Reportage%%%

Die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende in Berlin erteilt der ZDF-Reportage 'Ich gebe Dir meine Niere' vom 10. September 2019 eine Rüge. Die '37 Grad'-Dokumentation erzählt die Geschichten von drei Nierenlebendspenden. Eine Mutter möchte ihrem nierenkranken Sohn eine Niere spenden, eine Frau ihrem Mann und ein Mann seinem besten Freund. Zwar begleite der Bericht die drei Fälle sehr nah und emotional, doch verharmlose er auch die Nierenlebendspende, die "ein sehr schwerwiegender Eingriff mit erheblichen Risiken" sei, wie der Gesundheitsverein nun richtigstellt.

Bestandteil des Berichts war unter anderem ein Aufklärungsgespräch, ohne den Inhalt der Aufklärung in ganzer Bandbreite darzustellen, kritisiert der Verein. Darin läge eine deutliche Schwäche des Beitrages.

Zudem bemängelt die Interessengemeinschaft für Nierenkranke: "Die Problematik des im Schadensfall nach wie vor rechtlich ungeklärten Versicherungsschutzes wurde in keiner Weise erwähnt." Der Film hätte über die bekannten Risiken des Organverlustes berichten müssen.

Ob die Protagonisten des Films eine umfassende Risikoaufklärung erhalten haben, wurde nicht näher erläutert. Es wurde zumindest über die verkürzte Lebenserwartung berichtet und ein Chirurg sagte deutlich, dass es "Blödsinn" sei, davon auszugehen, dass man nach der Organentnahme genauso weiterleben kann, wie vorher.

Pikanterweise sei einer der auftretenden aufklärenden Mediziner rechtskräftig vom BGH wegen fehlerhafter Aufklärung verurteilt worden.

Weiter heißt es in dem offenen Brief: "Es wäre gutes journalistisches Handwerk gewesen, diese Risiken deutlich anzusprechen und diskutieren zu lassen. So hat der Film bedauerlicherweise eine zu starke emotionale Gewichtung und stellt die Nierenlebendspende verharmlosend als unbedingt richtige Tat dar."

Tatsächlich gebe es berechtigte Gründe, einer Nierenlebendspende zum Eigenschutz nicht zuzustimmen. Der BGH bestätigte dies ausdrücklich. Die Risiken seien enorm. Auch ein "Nein" sei eine legitime Entscheidung.

"Dies hätte unbedingt in eine sachliche Berichterstattung unter Abwägung der Pro- und Contra-Argumente gehört", so die Interessensgemeinschaft Nierenlebendspende.

Statt suggestiv durch die Darstellung glücklicher Menschen zur Nachahmung aufzufordern, hätte der deutliche Hinweis am Ende des Beitrages stehen müssen, dass die Nierenlebendspende ein sehr schwerwiegender Eingriff mit erheblichen Risiken ist und eben keine Selbstverständlichkeit darstellt, kommentiert der Verein.

Weiter heißt es: "Auch beim Format '37 Grad', das bewusst Menschen und ihren Emotionen sehr nahekommt, gibt es den öffentlich-rechtlichen Auftrag zur sachlichen Berichterstattung. Beim Thema Nierenlebendspende ist das ZDF diesem nicht nachgekommen."



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(bs) 16.09.2019


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