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Verbände
DVR sensibilisiert für Unfallgefahren
Der deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) hatte bereits 2021 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), alle mit Sitz in Berlin, die Kampagne 'Fahr sicher!' ins Leben gerufen. Der DVR hat diese Werbeoffensive 2022 nun zusammen mit der Berliner Agentur Ballhaus West neu aufgelegt. Die Kampagne wirbt für ein verantwortungsbewusstes Fahren auf Landstraßen. Laut DVR spielen sich im Durchschnitt rund 58,5 Prozent aller tödlichen Unfälle im Straßenverkehr auf Landstraßen ab – hinzukommen 22.000 Schwerverletzte.
Vier neue Kampagnenmotive sollen auf einige der häufigsten Fehlverhalten bei Landstraßenunfällen aufmerksam machen: Unangepasste Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer, risikoreiches Fahren sowie Ablenkung. Zum Einsatz kommen dabei Ein-Wort-Motive wie 'Rennstrecke', 'Sauftour', 'Risikofreude' und 'Ablenken'. Durch die Streichung eines Wortteils erhalten die Begriffe eine neue Bedeutung. So wird beispielsweise aus dem Wort 'Risikofreude' nur 'Freude'. Mithilfe des Wortspiels wollen die Verantwortlichen aufzeigen, dass eine angepasste und verantwortungsvolle Fahrweise das Unfallrisiko reduzieren kann.
Darüber hinaus wurde ein Präventionsfilm produziert, der den Fokus auf Gefahren beim Überholen legt. Der Kinospot der DVR-Kampagne betont, wie wichtig eine angepasste Fahrweise ist, und zeigt, dass nur überholt werden darf, wenn die gesamte Strecke und der Gegenverkehr eingesehen werden können.
Der Kurzfilm ist seit dem 15. September 2022 und für voraussichtlich zwei Monate bundesweit in ausgewählten Kinos zu sehen. Online wird die Landstraßen-Kampagne mithilfe von Content-Marketing in ausgewählten Social-Media-Kanälen ausgespielt. Bis Ende 2022 ist geplant, weitere Content-Formate zu realisieren und Influencer für die Werbeoffensive zu gewinnen. 'Fahr sicher!' an Landstraßen in sieben Bundesländern zu sehen und richtet sich sowohl an Pkw-Fahrende als auch an Personen, die mit Krafträdern unterwegs sind.
Anna Jäger 27.09.2022










































