E-Scooter werden besonders von jungen Menschen häufig mehr als Spielzeug statt als Verkehrsmittel angesehen. Dementsprechend wird das Fahren unter Alkoholeinfluss oft als Kavaliersdelikt eingestuft. Wie bei jedem Verkehrsmittel steigt auch am E-Scooter-Lenker das Unfallrisiko unter Alkoholeinfluss – und zwar erheblich. Laut Statistischem Bundesamt ist Alkoholeinfluss bei Unfällen mit dem E-Scooter der Unfallgrund Nummer Eins.
Die Berliner Agentur Scholz & Friends hat ein neues Motiv für die Kampagne 'Don’t Drink and Drive' kreiert, auf dem die Schattenwürfe von E-Scooter-Lenkern mit Handyhalterungen so fotografiert sind, dass sie aussehen wie Kreuze auf einem Friedhof.
Michael Winterhagen, Executive Creative Director bei Scholz & Friends Berlin: "Alkohol bleibt einer der gefährlichsten Mitfahrer. Besonders unterschätzt wird er oft bei Nutzern von E-Scootern. Auch deshalb ist es besonders wichtig, hier ein smartes, aber auch plakatives Zeichen zu setzen: Auch E-Scooter sind Fahrzeuge im Straßenverkehr und Alkohol am Lenker kann dieselben dramatischen Folgen haben wie Alkohol am Steuer."
Beim E-Scooter-Fahren gilt genau wie beim Autofahren die 0,5-Promille-Grenze beziehungsweise 0,0 Promille für Fahranfänger unter 21 Jahren in der Probezeit. Das neue Motiv, das zur Sensibilisierung der Folgen von Alkohol im Straßenverkehr beitragen soll, wird auf den Social Media-Kanälen der Kampagne ‚Don’t Drink and Drive‘ sowie bei ihren Unterstützern, den Spitzenverbänden der Alkoholwirtschaft, ausgespielt.
Die 'Don’t Drink and Drive'-Kampagne wird von den Spitzenverbänden der Alkoholwirtschaft unterstützt. Die Branche bekennt sich damit eindeutig zum Verzicht auf ihre Produkte im Zusammenhang mit dem Führen von Fahrzeugen. Die Hersteller und Importeure alkoholhaltiger Getränke übernehmen Verantwortung im gesellschaftlichen Kontext und appellieren an alle gesellschaftlichen Gruppierungen, einen verantwortungsbewussten Umgang mit alkoholhaltigen Getränken zu fördern.