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Verband
DepressionsLiga initiiert Mental-Health-Kampagne
Durchschnittlich 22 Wochen beträgt derzeit laut einer Umfrage des Verbandes für psychologische Psychotherapeuten, Berlin, die Wartezeit auf einen ambulanten Therapieplatz. Die Deutsche DepressionsLiga, Bonn, will das Thema auf die politische Agenda setzen und startet gemeinsam mit Weber Shandwick und Ultra OOH eine Mental-Health-Kampagne.
Street Graffity-Botschaften wie „Du wartest 5 Minuten, andere 22 Wochen“ machen in Berlin überall dort, wo man wartet, auf das Problem aufmerksam: Von Hauptbahnhof, Konnopke’s Imbiss und Zulassungsstelle bis zu Rosenthaler Platz, Reichstag und Berghain, wo sich am Wochenende schon mal kilometerlange Schlangen bilden.
Entwickelt wurde die Kampagne von der Münchner Agentur Weber Shandwick. Die Berliner Agentur für Guerilla Marketing, Brand Experiences Ultra OOH stiftet Street Graffitis und Projektionen.
In den sozialen Medien machen Prominente und Influencer auf die langen Therapiewartezeiten aufmerksam. Einige ließen ihre Community symbolisch 22 Sekunden warten.
„Wir alle wissen, wie es sich anfühlt zu warten. Dieser Insight funktioniert in allen Kanälen. Ob auf Social Media oder als clevere Guerilla Out-of-Home-Kampagne”, sagt James Nester, Executive Creative Director bei Weber Shandwick.
Eine Petition der Deutsche DepressionsLiga, die bis jetzt fast 55.000 Unterschriften generiert hat, soll die Dringlichkeit einer schnellen und konsequenten Reform der psychotherapeutischen Bedarfsplanung unterstreichen . Die Petition soll 10. Oktober 2022, dem Welttag für psychische Gesundheit, in Berlin an die Politik übergeben.
Beatrice Monington West 08.09.2022










