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KommGe zeichnet Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft aus
Zum vierten Mal öffnete der Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft in diesem Jahr seine Tore – und zwar nicht in der Handelskammer, sondern in der Handwerkskammer. Viele der Teilnehmer haben den neuen Veranstaltungsort nämlich auf der Einladung gar nicht so genau gelesen und sind wie gewohnt - Markenführung sei dank! - zur Handelskammer gefahren. Dies führte an den Kongresstagen (25. und 26. Oktober) teilweise zu einem leicht verspäteten Programmstart.
Der Kongress, an dem etwa 230 Kommunikationsschaffende aus Kliniken, Krankenversicherungen, Industrie, Agenturen und Medien teilnahmen, thematisierte unterschiedliche Kommunikationsaufgaben: Wie entsteht eine Klinikmarke und wie kann sie gepflegt werden? Wie kommuniziert man komplexe, schwierige Themen der Öffentlichkeit und was macht eine gute Kampagne aus? Wie kann Lobbying und Networking optimal genutzt werden und was bringt Standortmarketing?
Ziel war es unter anderem, Kommunikationsprofis in Pressestellen und Redaktionen in Kontakt zu bringen und Barrieren zu überwinden. Dazu fanden mehrere Redaktionsbesuche in den Hamburger Medienhäusern statt. Allein 20 akkreditierte Fachjournalisten begleiteten den Kongress. "Kommunikation ist nicht alles, aber ohne sie geht es nicht", resümierte Veranstalter Siegmar Eligehausen (siehe Foto). "Und für eine Branche wie die Gesundheitswirtschaft ist kontinuierliche, professionelle und transparente Kommunikation die Basis von Vertrauen, das gilt für Mitarbeiter, Patienten und Gesundheitspartner gleichermaßen. Kommunikation entwickelt sich deshalb immer mehr zum Erfolgsfaktor für Unternehmen in der Gesundheitsbranche", ergänzt er.
Um die Branche weiter zu Professionalität und Kreativität anzuspornen, hat der KommGe Preise für besonders gelungene Kommunikation in den Kategorien 'Beste Kommunikation', 'Beste Einweiserkommunikation', 'Beste Patientenkommunikation' und 'Beste interne Kommunikation', sowie als Sonderpreis 'Beste Kampagne' vergeben. "Es gibt sie, innovative, engagierte Kommunikation in Kliniken und Pflegeeinrichtungen, trotz vielfach enger Budgets und knapper Personalausstattung", sagte Eligehausen anlässlich der Preisverleihung am Montagabend in Hamburg.
In der Kategorie 'Beste Krisenkommunikation' wurde die Universität Mainz mit 500 Euro für ihre Einreichung ausgezeichnet. "Vom beherzten Vorgehen der Mainzer Kollegen, ihrer beeindruckenden Offenheit und von der echten menschlichen Anteilnahme an den tragischen Ereignissen kann die Branche noch viel lernen", lautete das Urteil der Jury.
Jeweils 250 Euro erhielten für die 'Beste Patientenkommunikation' die Medizinische Hochschule Hannover mit ihrer Einreichung 'Patientenuniversität – lebensbegleitendes Lernen an der MHH' sowie in der Kategorie 'Beste interne Kommunikation' die DAMP Gruppe für die Einreichung 'INA und click: Podcasts fürs Intranet'. Hier geht es zu den Gewinnern.
Übrigens: Der kommende KommGe findet am 26. und 27.10.2011 statt.
Foto: www.jk.markushertrich.de
Birte Schäffler 27.10.2010
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