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agof-Studie: So denkt die Zielgruppe Onliner über Gesundheit

Die Sonderauswertung agof facts & figures 'Pharma' beleuchtet Verhalten und Einstellungen der Onliner zum Thema Gesundheit
Kopfschmerzen sind damit eines der häufigsten Leiden, gegen die die Onliner ein Medikament einnehmen. Gleich danach folgen Mittel gegen Rückenschmerzen, die 40,7 Prozent mindestens selten und 4,7 Prozent sogar mindestens wöchentlich verwenden. Was die Onliner sonst in regelmäßigen Abständen plagt? Augenscheinlich Zahnschmerzen (38,6%), Magen- oder Verdauungsprobleme (34,9%) sowie Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen (34,6%), wie die Ergebnisse der agof facts & figures 'Pharma' zeigen.
Nahezu unvermeidbar ist der kratzende Hals oder die laufende Nase in den kalten Monaten. Entsprechend groß ist die Nutzung von Mitteln gegen Erkältungsbeschwerden. Gerade dabei schöpfen die digitalen User gerne alle Möglichkeiten aus. Egal ob Hustenmittel – welche 71,4 Prozent der User regelmäßig nutzen – Lutschtabletten bzw. Halspastillen (64,5%), Schnupfenspray (64,4%) oder Tabletten gegen Erkältung (60,6%), beim Kampf gegen die Erkältung sind im wahrsten Sinne des Wortes alle Mittel recht. Sogar 41,3 Prozent der männlichen Onliner, meist keine Freunde des Badens, setzen in diesem Fall auf die wohltuende Wirkung von Erkältungsbädern.
Bei diesem breiten Einsatz von Arzneimitteln verwundert es nicht, dass das Thema Gesundheit für die Onliner einen wichtigen Stellenwert einnimmt: 42,8 Prozent, das sind 25,29 Millionen der Onliner in Deutschland über 16 Jahren, ist an Gesundheitsthemen (sehr) interessiert und 36,8 Prozent (21,76 Millionen) an Gesundheitsdienstleistungen. Doch auch weitere Themen rund um Gesundheit und Wohlbefinden stehen im Interessensfokus der User, wie etwa rezeptfreie Medikamente (34,5 Prozent, 20,38 Millionen), Brillen (32,9 Prozent, 19,46 Millionen) oder auch Beautybehandlungen (25,1 Prozent, 14,87 Millionen).
So verbreitet das Interesse in nahezu allen Zielgruppen ist – zwei Gruppen fallen auf, da sie fast durchgängig überdurchschnittlich interessiert sind: Die über 50-Jährigen, wahrscheinlich aufgrund des eventuell bereits höheren Bedarfs an Gesundheitsprodukten und Medikamenten, und einmal Frauen, die in vielen Fällen für die gesundheitliche Versorgung in der Familie zuständig sind.
Die agof facts & figures analysieren die Potenziale und Perspektiven einzelner Branchen im Internet auf Basis der agof daily digital facts. Die vorliegende Ausgabe rund um das Thema Gesundheit beruht darüber hinaus auf den integrierten Merkmalen aus der VuMA Touchpoints der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) und beleuchtet das Interesse an Gesundheitsthemen und -dienstleistungen, Häufigkeit der persönliche Verwendung von Medikamenten, Erkältungsmitteln und sonstigen Mitteln sowie im Haushalt vorhandene Krankenversicherungen, abgerundet durch die Mediaspendings der Branche.
Der ausführliche Berichtsband zur neuesten Ausgabe der agof facts & figures steht hier zum Download bereit: https://www.agof.de/downloads-branchenberichte-facts-figures/2019-pharma/
Birte Schäffler 01.03.2019
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