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GPRA: Pharmaindustrie ist Wachstumsbranche

"Ich sehe die Zukunft unserer Branche und unserer Mitglieder sehr positiv“, sagt GPRA-Präsidentin Christiane Schulz (Foto: GPRA)
Die Mehrheit der Mitgliedsagenturen der Gesellschaft der PR-und Kommunikationsagenturen (GPRA), Berlin, blickt positiv auf das Jahr 2018. Das ergab eine interne Umfrage unter den Mitgliedern. Demnach schätzen 64 Prozent der GPRA-Agenturen den Geschäftsverlauf 2018 im Vergleich zu 2017 als besser ein.
Vor allem zwei Branchen sehen die Dienstleistern sehr deutlich als Wachstumstreiber. Für 44 Prozent der Agenturen sind Gesundheit, Medizin und Pharma der stärkste Wachstumsbereich, knapp gefolgt von der Automobilindustrie. "Die beiden Branchen stehen jeweils vor besonderen Herausforderungen bei der Gestaltung des Strukturwandels, der Veränderungen vor allem in den Bereichen Digitalisierung, Reputation und Kultur nach sich zieht. Diese Veränderungsprozesse haben großen Einfluss auf die Mitarbeiter und erfordern nachhaltige Kommunikationsprojekte in den Bereichen Employer Branding und Change", weiß Christiane Schulz, Präsidentin der GPRA. "Genau hier schließen wir als PR-Agenturen eine Lücke, die eine hohe Nachfrage und somit weiteres Wachstumspotenzial hat."
Die GPRA e.V. ist seit 1974 der Verband der Kommunikations- und PR-Agenturen Deutschlands. Die Organisation repräsentiert 36 Agenturen mit circa 2.600 Mitarbeitern. Das anhaltende Wachstum der Mitglieder zeige auch das aktuelle Pfeffer-Ranking. "In der Summe sind die Umsätze unserer Mitglieder um 21,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Als Verband decken wir durch diese Entwicklung inzwischen etwas mehr als die Hälfte der Branche ab", so Schulz.
Digitale Themen behalten hohe Priorität
Laut GPRA-Umfrage für die einzelnen Disziplinen zeichnete sich besonders ein Wachstumstrend in den digitalen Fachbereichen ab. So wird beispielsweise die strategische Beratung zu digitalen Themen von 84 Prozent der GPRA-Agenturen als stark bis sehr stark wachsend eingeschätzt. Dicht gefolgt von strategischer Beratung für Social Media mit 80 Prozent. Besonders stark wächst das Geschäft für den B2B-Breich, dies gaben 72 Prozent der Befragten an. Auch im B2C-Bereich gibt es weiteres Wachstum, jedoch sehen das nur 40% der Agenturen. Neben den digitalen Themen wachsen vor allem die Disziplinen Corporate Communications. Hier geben die Dienstleister vor allem für Employer Branding (60 %) und interne Kommunikation (56 %) ein deutliches Wachstum an. Krisenprävention und -kommunikation werden ebenfalls verstärkt nachgefragt.
Abbildung: Wachstumsbereiche der GPRA-Agenturen (Quelle: GPRA)

Anna Jäger 26.04.2018
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