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Agenturenverband GWA wird neuen Präsidenten bekommen

Benjamin Minack soll GWA-Präsi werden (Foto: ressourcenmangel)
Ingo Faecks, seit vier Jahren Präsident des Agenturenverbands GWA, wird für eine Wiederwahl Anfang November nicht zur Verfügung stehen. Vorgeschlagen für seine Nachfolge ist Benjamin Minack. Er sitzt im aktuellen GWA-Vorstand für das Ressort Politik und ist Gründer und Geschäftsführer der Agentur ressourcenmangel, Berlin. Sie ist vom Ursprung her eine Digitalagentur, hat verschiedene Standorte und gehört zur Hirschen Group. Laut Faecks hat Minack sich "mit großer Freude und Elan dazu bereit erklärt, als Kandidat für meine Nachfolge" antreten zu wollen. Dies ist einer Mitteilung Faecks an die GWA-Mitglieder zu entnehmen.
Im GWA gibt es übrigens das Forum Healthcare Kommunikation, als dessen Sprecher Roger Stenz fungiert (hier mehr).
Hier die Fortsetzung der Mitteilung im Wortlaut (Auszug):
• Wir sind als Verband politischer, agiler, lauter und wie ich denke auch wesentlich relevanter für die Mitglieder und andere Marktteilnehmer geworden.
• Wir haben uns der Nutzenstiftung für unsere Mitglieder, für den Branchen-Nachwuchs und für unsere Kunden verschrieben.
• Wir haben als Verband viele Formate neu- und weiterentwickelt (adday/adnight, Effie, Jahrbuch, agenturmatching) und auch völlig neue etabliert (Bildungsreisen Silicon Valley, SXSW, One Show New York, Dublin, Fresenius-Studiengang, Agency Bar-Camp, Effie-Kongress, ON-Magazin). Wir haben Branchenimpulse gesetzt (Studie zu Kunden-Agentur Beziehungen mit Barthen/Jelden, Studie zur volkswirtschaftlichen Werbeeffektivität mit dem DIW) haben unser wichtigstes Produkt, den Effie von Grund auf reformiert und als Format verlängert, dabei wurden auch Profi und Healthcare Award sukzessive an die Effie-Regeln herangeführt.
• Wir haben die Kooperation mit anderen Verbänden vorangetrieben (Employer-Branding Kampagne, Recht auf Menschenrecht) und haben die gesamte Verbandsarbeit versachlicht und vom Personenkult befreit. GWA-Vorstand zu sein heißt nun aktive Ressort-Arbeit mit Ergebnisverantwortung zu übernehmen. Diese Kulturveränderung hat den Verband in seiner Relevanz erheblich gestärkt, da Projekte verkündet, aufgesetzt und dann auch umgesetzt werden konnten.
• Wir haben die inhaltliche Pressearbeit professionalisiert und waren stets zu den wichtigsten Branchen-Themen aussagefähig und -willig.
• Wir haben gemeinsam einen Code of Conduct entwickelt und verabschiedet, der uns nun den formellen Rahmen für die Beziehung untereinander liefert.
• Wir haben die gesamte Geschäftsstelle über mehrere Stufen reorganisiert und effizienter gemacht. Dazu hat die Geschäftsstelle Ihren Charakter völlig verändert, es werden neue Services angeboten, die den Mitgliedern klaren zusätzlichen Nutzen bieten (Juristische Beratung) und alle Projekte und Formate haben einen klaren Business Case.
Meine Amtszeit stand unter dem Titel 'Wertschätzung' und ich glaube, dass wir in vielen - wenn auch sicher nicht in allen - angestrebten Bereichen durch den unermüdlichen Einsatz von Geschäftsstelle und Vorstand dieses Mehr an Wertschätzung erreichen konnten. Darauf können wir als gesamter Verband stolz sein.
Ein großer Teil des aktuellen Vorstands hat zudem Interesse bekundet, eine weitere Amtszeit für den Verband einsetzen zu wollen! Dazu gehören aktuell Nina Rieke, Dr. Michael Trautmann, Thomas Eickhoff, Wolfgang Pachali, Michael Maschke, Jörg Dambacher, Tobias Spörer und Lukas Dudek.
Reiner Kepler 26.09.2017
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