|
|
GWA-Herbstmonitor: Pharma drittstärkster Wirtschaftszweig
In Frankfurt präsentierte der GWA-Präsident Lothar Leonhard heute die Ergebnisse des Herbstmonitors des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen GWA. Der Pharma- und Healthcare-Bereich steuerte in 2013 insgesamt 7,8 Prozent zum Honorar-Income der GWA-Agenturen bei. Damit ist dieser Wirtschaftszweig nach Automotive und Nahrungs- und Genussmitteln der umsatzstärkste Sektor. Leonhard: "Der Bereich Pharma/Healthcare wird für die Agentur-Branche immer wichtiger. Ein Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung zeigt, dass dieses Segment für die Agentur-Branche noch viele Chancen parat hält."
Die GWA Agenturen blicken insgesamt optimistisch auf die Geschäftsentwicklung. Für das kommende Jahr prognostizieren 74 Prozent der Umfrage-Teilnehmer eine Umsatzsteigerung und geben diese durchschnittlich mit 6,7 Prozent an. Im laufenden Geschäftsjahr konnten 56 Prozent der Befragten einen Umsatz-Zuwachs verzeichnen, bei 27 Prozent verringerte sich der Umsatz. Im Durchschnitt beträgt das Umsatzwachstum 2013 vier Prozent. Vor allem die größeren Agenturen scheinen zuzulegen. Die Umsatz-Zuwächse bewegen sich bei 14 Prozent der Agenturen in einem Bereich von drei bis sechs Millionen Euro. 18 Prozent der Teilnehmer beziffern ihren Umsatz-Zuwachs mit mehr als einer Million Euro und vier Prozent wachsen um mehr als sechs Millionen Euro.
Auch die am stärksten gewachsenen Kostenpositionen stehen mit Wachstum in Zusammenhang. Hauptsächlich gab es einen Anstieg der Kosten für das Neugeschäft und Personal. 52 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass die Kosten für das Neugeschäft gestiegen sind, bei 50 Prozent der Agenturen legten die Personalkosten zu. 62 Prozent der Agenturen gaben an, neues Personal eingestellt zu haben. 56 Prozent der Agenturen beschäftigen mehr, 25 Prozent gleich viele Mitarbeiter als zum Vergleichszeitpunkt im Vorjahr.
Erfreut verwies der scheidende GWA-Präsident darauf, dass die Rendite 2013 zum dritten Mal in Folge gestiegen ist und nun bei ca. elf Prozent im Schnitt liegt. Sie liegt damit zwar immer noch deutlich unter den Renditen, die die Agenturen vor dem Platzen der Internet-Blase in 2002 erzielten. Damals lag die Marge bei ca. 15 Prozent im Schnitt. Allerdings gab Leonhard zu bedenken, dass das Umfeld nun deutlich rauher geworden ist und früher die Gewinne aus dem Media-Business hinzugerechnet wurden. Die Media-Agenturen erzielen auch heute noch deutlich bessere Renditen.
Die Tätigkeitsfelder der Agenturen verschieben sich weiter in Richtung digitale Kommunikation. 88 Prozent der Befragten gaben eine zunehmende Bedeutung von Neuen Medien, Multimedia und E-Commerce an. Beim Thema Big Data gehen die Meinungen der Befragten auseinander. Insbesondere bei Fragen, wie sich der Agenturmarkt vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung der Analyse großer Daten-Mengen verändern wird, zeigten sich die Befragten uneins. 25 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass der Widerstand von Verbraucher(-schützern) gegen Big Data und die mögliche Transparenz von individuellem Kaufverhalten ein Hindernis für datenbasiertes Marketing sein wird, voll und ganz zu. Andererseits glaubt die überwiegende Mehrheit der Befragten, das Thema Big Data werde für die Branche von hoher Relevanz bleiben.
Janika Ebmeyer 13.11.2013
Unternehmenspräsentation

Healthcare-Marketing ist Haltung
Die pac Werbeagentur begleitet seit mehr als 50 Jahren Unternehmen der Healthcare-Branche. Die Agentur verfolgt eine klare Mission: Wie in der Medizin kommt es auch in der Kommunikation auf die Differenz an zwischen dem „Davor“ und dem „Danach“.
PremiumPartner
Top-Dienstleister für Gesundheitsmarken
Printausgabe
Kreativranking 2025
Heft-Archiv
Dental Marketing
Dental Marketing Award 2025
Best Practice Showroom
'Healthcare Marketing'-Kreativranking







































