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BfArM ernennt neue Vizepräsidentin
Dr. Stefanie Weber übernimmt zum 1. November 2026 das Amt der Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn. Weber soll insbesondere die Kompetenzen der Behörde im Bereich der Digitalisierung voranbringen. Sie folgt auf Prof. Dr. Werner Knöss, der nach langjähriger Tätigkeit für das BfArM regulär in den Ruhestand eintritt.
Weber ist mehr als sechs Jahre für das BfArM tätig. Sie leitete zuletzt die Abteilung Kodiersysteme und Register. Laut Mitteilung des Insitituts wurden unter ihrer Verantwortung zentrale Arbeiten zur semantischen Interoperabilität, zu medizinischen Terminologien und Klassifikationen sowie zur europäischen Zusammenarbeit im Bereich der Gesundheitsdaten weiterentwickelt. Zu den Vorhaben unter ihrer Verantwortung zählte dabei auch die Entwicklung des Organspende-Registers. Es sei ein Beispiel dafür, wie Dateninfrastruktur und Digitalisierung unmittelbar mit konkreten Aufgaben der Gesundheitsversorgung verbunden seien. Zuvor war Weber 17 Jahre für das ehemalige Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) tätig, welches im Mai 2020 in das BfArM eingegliedert wurde.
"Die Digitalisierung eröffnet große Chancen für eine bessere Gesundheitsversorgung, eine leistungsfähigere Forschung und eine moderne Regulierung. Entscheidend ist, dass Gesundheitsdaten qualitativ hochwertig, interoperabel und verantwortungsvoll nutzbar sind. Das BfArM verfügt über hoch qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Entwicklung mit ihrer Expertise seit vielen Jahren entscheidend mitgestalten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen unsere Kompetenzen weiter auszubauen und dafür zu sorgen, dass aus Gesundheitsdaten konkreter Nutzen für Patientinnen und Patienten entsteht", sagt die künftige Vizepräsidentin Dr. Stefanie Weber.
Anna Jäger 29.10.2026








































