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Werbevermarktung
ARD Media macht Radio programmatisch buchbar
Der öffentlich-rechtliche Vermarkter ARD Media mit Sitz in Frankfurt am Main führt ab Oktober 2026 lineares Radio und digitales Audio inklusive Podcasts in einer gemeinsamen programmatischen Buchung zusammen. Das Angebot mit dem Namen mit Audionited soll Agenturen ermöglichen, Audio-Kampagnen in einem Vorgang über verschiedene Ausspielwege zu buchen. Zugleich sollen sie auch über einen gemeinsamen Tausenderkontaktpreis abgerechnet werden. Bislang wurde lineares Radio und digitales Audio über verschiedene Systeme eingebucht.
Technologiepartner ist das deutsche AdTech-Unternehmen Amily One, Standorte in Hamburg und München, mit ihre programmatischen Handelsplattform Amy, über die verschiedene Demand-Side-Platform angebunden sind. Daneben plant die ARD Media ab 2027 erste Bewegtbildangebote in die programmatische Infrastruktur aufzunehmen.
"Im Mai haben wir angekündigt, lineares Radio und digitales Audio zusammenzubringen. Heute zeigen wir, wie das aussieht", erklärt Ralf Hape, CEO der ARD Media, und ergänzt: "Wer bisher Audio geplant hat, musste zwei Wege gehen. Diesen Umweg schaffen wir ab: eine Buchung, ein Preis, eine Auswertung. Für Agenturen ist das eine deutliche Erleichterung. Für das Medium Audio ist es ein Schritt nach vorn. Radio bekommt damit den Platz in der digitalen Mediaplanung, der ihm nach Reichweite und Wirkung zusteht. Wir lösen das lineare Geschäft nicht ab, wir machen es anschlussfähig."
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Marcel Kodura 25.09.2026







































