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Patienten-Kommunikation in Arztpraxen unerlässlich
Wie gut kommt Wartezimmerfernsehen eigentlich bei den Patienten an? Dieser Frage ist das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing im Aufrag von TV-Wartezimmer, Freising, im Rahmen der repräsentativen Studie zum 'Einfluss von Medien auf Patientenbedürfnisse' (EMPAT-Studie) nachgegangen.
Über einen Zeitraum von zwölf Monaten wurden bundesweit 1.476 Patienten vor und nach der Installation von TV-Wartezimmer in Arztpraxen befragt. Vor der Installation von TV-Wartezimmer sagten rund zwei Drittel aller Probanden, dass sie schon von Wartezimmerfernsehen gehört haben und hielten es für informativ. Der Praxistest bestätigte ihre Vorstellung und überzeugte sogar noch mehr Patienten: So beurteilte die Mehrheit der Befragten (knapp 80 Prozent) Wartezimmerfernsehen als interessant, nach dem sie das Praxis-Programm gesehen hatten.
78 Prozent der Patienten – ohne TV-Wartezimmer in der Praxis – waren sogar der Meinung, Ärzte könnten mehr tun, um über Behandlungen zu informieren und 74 Prozent meinten, Ärzte sollten stärker für sich werben.
Die Studie zeigt auch, dass Patienten durchaus bereit sind, sich dank Kurzbeiträge im TV über medizinische Sachverhalte – von Prophylaxe- und Therapiemöglichkeiten bis hin zu Selbstzahlerleistungen – in der Praxis aufklären zu lassen. Der Anteil der Patienten, die sich besser von ihrem Arzt über IGeL informiert fühlen, stieg von 53,5 Prozent vor der Installation auf 61,5 Prozent nach der Installation von TV-Wartezimmer.
Hinter der EMPAT-Studie stehen vier Parteien: Verantwortlich für Erstellung, Versand und Auswertung der Fragebögen war das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing – spezialisiert auf die Analyse des medizinischen Marktes, seiner Produkte, Dienstleistungen und Kunden unter der ärztlichen Geschäftsführung von Prof. Dr. med. Dr. sc. hum. Frank Elste. Das Freisinger Unternehmen TV-Wartezimmer stellte den teilnehmenden Praxen die Bildschirme und Programme zur Verfügung. Als Medienpartner beteiligte sich die im Springer-Verlag erscheinende 'Ärztezeitung'. Über ein Dutzend Arztpraxen nahmen bundesweit an der Studie teil.
Birte Schäffler 02.11.2011
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