|
|
Werbevermarktung
ARD Media startet Programmatic-Audio
Der öffentlich-rechtliche Vermarkter ARD Media mit Sitz in Frankfurt am Main erweitert sein Vermarktungsportfolio und führt programmatisch buchbare, kanalübergreifende Audio-Kampagnen ein. Ziel sei es, "die Stärke des linearen Radios mit den Möglichkeiten digitaler Ausspielung intelligent zu verbinden und Audio stärker in die datengetriebene Mediaplanung zu integrieren", teilt die ARD-Werbetochter mit.
Im Zentrum des neuen Angebots steht nicht die Ablösung des klassischen Radiogeschäfts, sondern dessen Erweiterung um programmatische Zugänge und digitale Steuerungslogiken. Werbekunden und Agenturen erhalten künftig die Möglichkeit, lineare Audio-Reichweiten und digitale Audioinventare gemeinsam innerhalb programmatischer Setups zu planen und zu aktivieren. Die ARD Media spricht von einem "Brückenschlag zwischen der hohen Reichweite und Wirkung klassischer Audioangebote und den Anforderungen moderner digitaler Kampagnensteuerung".
"Programmatic ist für uns keine Parallelwelt zum linearen Geschäft, sondern ein strategischer Entwicklungsschritt für die Zukunft von Audio“, erklärt Ralf Hape, CEO der ARD Media. „Wir machen unsere starken Inhalte und Reichweiten anschlussfähig an die Logiken digitaler Mediaplanung - ohne dabei die besonderen Stärken des Mediums aus dem Blick zu verlieren. Es geht um mehr Flexibilität, neue Zugänge und die intelligente Verbindung aus Reichweite, Wirkung und digitaler Steuerung."
In einem ersten Schritt sollen die digitale Audiostreams der privaten Radiosender Studio Gong und Energy mit linearen Audio-Reichweiten zusammengeführt und programmatisch verfügbar gemacht werden. Der vollständige Rollout des Angebots ist für Herbst 2026 geplant.
Kostenlos versorgt Sie der Healthcare Marketing-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!
Marcel Kodura 26.05.2026









































