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Organisationen
Geschäftsführung der Herzstiftung wechselt
Die Deutsche Herzstiftung mit Sitz in Frankfurt am Main hat einen neuen Geschäftsführer. Seit Anfang Mai 2026 agiert Friso Janßen auf dem Posten und ist damit Nachfolger von Martin Vestweber, der sich nach 22 Jahren als Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung in den Ruhestand verabschiedet. Auch die von der Organisation 1988 mitgegründete Deutsche Stiftung für Herzforschung hatte Vestweber geleitet. Nach eigenen Angaben ist die Deutsche Herzstiftung hierzulande die größte unabhängige Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit rund 110.000 Mitgliedern, einem Forschungsfördervolumen von 6,7 Millionen Euro und Erträgen in Höhe von 21 Millionen Euro im Jahr 2025.
Der neue Geschäftsführer Janßen bringt Erfahrung aus der Gesundheitsversorgung mit. Der 41-Jährige Gesundheits- und Krankenpfleger war nach dem Studium in mehreren Leitungsfunktionen in der Altenhilfe tätig. Darauf folgten Positionen als regionaler Vertriebsleiter, Regionalmanager und -geschäftsführer in Unternehmen im Gesundheitssektor. Unter anderem wirkte Janßen zwischen 2018 und 2024 fast sechs Jahre als Regionalleiter beim Kölner Homecare-Anbieter PubliCare. In der Geschäftsführung der Deutschen Herzstiftung ist weiterhin als Stellvertreter Rechtsanwalt Benjamin Schmitt tätig, der die Geschäfte seit Jahresanfang interimsweise führte.
Janßen sagt: "Herzgesundheit ist ein Thema, das uns alle betrifft – entweder direkt oder im eigenen Umfeld." Es gebe kaum ein Feld, in dem man so konkret etwas bewirken könne: durch Aufklärung, Prävention und Forschung. Unter anderem möchte der Manager künftig einen noch stärkeren Fokus auf aufmerksamkeitsstarke patientennahe Themen rund um die Prävention und den Alltag mit einer Herzerkrankung legen. Aktuell in Planung ist eine Kampagne zum Thema Bewegung. "In diesem Jahr wollen wir außerdem für das wichtige Thema 'Vorhofflimmern erkennen und handeln' viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung erzielen", kündigt Janßen an.
Um noch mehr Menschen für die Ziele der Herzstiftung zu gewinnen, sieht Janßen daneben großes Potenzial in digitaler Kommunikation bei der Aufklärung sowie in Partnerschaften. "Digitale Kommunikation und neue Technologien wie KI können uns schneller und effizienter in der Aufklärung machen. Umso wichtiger ist, diese sinnvoll und verantwortungsvoll zu nutzen", meint Janßen. Es müsse ferner eine gute Kombination aus Print- und digitalen Medien, KI und vor allem persönlicher Ansprache geben.
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Natascha Przegendza 07.05.2026









































