|
|
Agenturbranche
Nicole Freude wagt Schritt in die Selbstständigkeit
Nach 14 Jahren in Führungspositionen, unter anderem bei Territory, hat Nicole Freude sich selbstständig gemacht. Mit ihrem Leistungsportfolio richtet sich die 41-Jährige an Healthcare-Agenturen, Pharmaunternehmen, Dienstleister im Gesundheitswesen und Führungskräfte in Change-Prozessen. Es umfasst die strategische Beratung und Kampagnenentwicklung, Projekt- und Budgetverantwortung, New Business Development, Workshops und Sparring sowie Leadership und Teamentwicklung. Zuletzt war sie bei der Kölner Agentur Territory als Executive Director Healthcare tätig, wo sie seit 2018 beschäftigt war. Zuvor hatte sie von 2013 an bei Selinka/Schmitz gewirkt.
Die Idee, unabhängig ihr eigenes Business aufzubauen, hatte Freude schon über einen längeren Zeitraum, wie sie gegenüber Healthcare Marketing erzählt: "Ich hatte schon lange den Traum, selbstständig zu arbeiten. In meinen Jobs spürte ich immer stärker, dass ich Strukturen und Prozesse selbst gestalten will. Ich habe gemerkt, dass ich mehr Unternehmerin als Angestellte bin, sodass ich mich in diesem Jahr endlich den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen bin."
Herausforderungen im Healthcare Marketing angehen
Aktuell arbeitet die erfahrene Führungskraft neben der Betreuung einzelner Kundenprojekte an ihrem Agenturprogramm 'Agenturheld'. Dieses soll Agenturen, insbesondere im Healthcare-Bereich, strukturell stärken. Freude möchte Prozesse und Tools etablieren, mit denen Agenturen effizienter arbeiten und Coaching anbieten. Ein Teil des Programms, darunter Schulungsformate, Templates und Tools, sei schon in Vorbereitung. Im kommenden Jahr will Freude 'Agenturheld' offiziell launchen und erste Agenturen in das Programm aufnehmen. Darüber hinaus möchte sie sich eine Kundenbasis ausbauen. Die dafür nötige eigene Sichtbarkeit im Markt soll durch Fachbeiträge, Vorträge und Kooperationen erhöht werden.
Für ihre Kunden sieht Freude derzeit drei zentrale Entwicklungen, die für das Marketing im Healthcare-Bereich herausfordernd sein können: "Zum einen die Fragmentierung der Kanäle und Mediennutzung. Es reicht nicht, nur auf einem Kanal präsent zu sein. Die Auswahl der richtigen Kanäle und der Kanalmix stellen viele Healthcare-Unternehmen vor Herausforderungen. Zweitens haben Viele Einrichtungen im Gesundheitswesen noch Nachholbedarf bei Digitalisierung. Prozesse sind zum Teil analog oder schlecht vernetzt. Das erschwert Marketingmaßnahmen, die auf Automatisierung und Integration setzen. Drittens der Wettbewerbsdruck und die Contentdichte. Viele Agenturen und Dienstleister drängen in den Healthcare-Bereich. Die Qualität und Differenzierung im Content-Marketing wird entscheidend."
Kostenlos versorgt Sie der Healthcare Marketing-Newsletter mit allen Neuigkeiten. Jetzt abonnieren - nie wieder etwas verpassen!
Madita Bürkner 23.10.2025









































