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Wirtschaftsförderung
Sarx kommt zur Agentur für Gesundheitswirtschaft BaWü
Die in Stuttgart ansässige Landesgesellschaft Biopro Baden-Württemberg besetzt ihre Geschäftsführung neu. Ab 1. September 2025 nimmt Johannes Sarx das Amt als Geschäftsführer auf. Das hat der Aufsichtsratsvorsitzende der Landesagentur bekannt gegeben – Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus von Baden-Württemberg.
Nach eigenen Angaben hat Biopro Baden-Württemberg 25 Mitarbeitende und unterstützt seit der Gründung 2003 das Bundesland dabei, seinen Wirtschafts- und Gesundheitsstandort erfolgreich aufzustellen. Themen der Transformation sind etwa die Biologisierung und die Digitalisierung der Gesundheitsbranche. Zu den Aufgaben von Biopro gehören unter anderem die Geschäftsstellenfunktion für das Forum Gesundheitsstandort BW, in dem sich derzeit rund 600 Akteure aus Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Gesundheitsversorgung miteinander vernetzen, die Standortentwicklung, ein Fokus auf Gründer, die Branchenanalyse, die Organisation von Veranstaltungen sowie das Angebot von Informationen zum Thema Regulatorik in der Gesundheitsindustrie.
Sarx wirkt bisher bei der österreichischen Förderbank AWS – Austria Wirtschaftsservice, wo er seit über 16 Jahren tätig ist und zuletzt als Head of Deep Technologies Department fungierte. Diese Abteilung widmet sich der Finanzierung von Start-ups in Themenfeldern wie Grüne Technologien, Physik und Life Sciences. Daneben war Sarx fast 14 Jahre lang bis Sommer 2024 der CEO von LISAvienna – Life Science Austria Vienna, einer Branchencluster-Plattform der Stadt Wien.
"Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Sarx einen branchenerfahrenen Wirtschaftsförderer gewinnen konnten", sagt Ministerialdirektor Kleiner. "Er übernimmt Biopro in herausfordernden Zeiten und wir sind überzeugt, dass er durch seine breite Expertise wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des baden-württembergischen Gesundheitsstandorts setzen wird."
In Baden-Württemberg sei die Branche mit mehr als einer Million Beschäftigten im Gesundheitssektor und 56,2 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung in der gesamten Gesundheitswirtschaft eine tragende volkswirtschaftliche Säule. Aktuell stehe der Gesundheitsstandort allerdings vor großen Herausforderungen. "Der zunehmende Wettbewerb insbesondere mit Asien und den USA führt zu einem hohen Innovationsdruck. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen insbesondere auch die Chancen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen und die Möglichkeiten von KI sowie der Verarbeitung von Gesundheitsdaten genutzt werden", führt Kleiner aus. "Dabei kommt erschwerend hinzu, dass in den letzten Jahren immer neue regulatorische Anforderungen auf EU- und Bundesebene entstanden sind. Um die Unternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen, benötigen wir eine starke und leistungsfähige Biopro."
Natascha Przegendza 13.08.2025









































