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Werbevermarktung
Zielgruppe 50+ wünscht sich anderes Bild in der Werbung
Ein großer Teil der 50- bis 69-Jährigen in Deutschland wünscht sich eine realistischere Darstellung in Medien und Werbung. Das zeigt der aktuelle Studie Pulse-Check der Vermarktungsallianz Score Media Group mit Sitz in Düsseldorf. Für die Untersuchung, die von den Marktforschungsunternehmen Annalect und Trend Research durchgeführt wurde, sind im Mai 2025 insgesamt 517 Online-User zwischen 18 und 69 Jahre befragt wurden.
Demnach wünschen sich 89 Prozent der 50- bis 69-Jährigen einen Abbau von Schubladendenken. Weitere 78 Prozent fordern eine realistische Repräsentation ihrer Altersklasse in den Medien, und 70 Prozent mehr Sichtbarkeit in der Werbung. Dabei geht es nicht um nostalgische Best-Ager-Kampagnen, sondern um echte Zielgruppenansprache auf Augenhöhe: 79 Prozent sehen sich als offen für neue Produkte und Trends.
Beim Thema Technik gibt es dabei kaum Unterschiede zu jüngeren Zielgruppen. Laut der Studie fühlen sich 65 Prozent der 50- bis 69-Jährigen bei Technik, Smartphone & Co. "up to date". Bei den 18- bis 49-Jährigen sind es 67 Prozent. 78 Prozent der Über 50-Jahrigen sagen, stets gut über digitale Kanäle informiert zu sein. Zum Vergleich: In der Zielgruppe 18 und 49 Jahre liegt der Wert bei 74 Prozent.
Auch wenn es sportliche Aktivitäten geht, schätzen sich die ältere und jüngere Generation ähnlich ein: So sagen 60 Prozent der über 50-Jährigen „Hauptsache, ich bleibe in Bewegung“. 62 Prozent der 18- bis 49-Jährigen sind derselben Ansicht. Und beim Ausgehen und Genießen des Lebens gibt es ebenfalls kaum Unterschiede: 60 Prozent der Befragten 50+ schreiben diesem Thema eine wichtige Rolle zu, bei den 18- bis 49-Jährigen sagen dies 61 Prozent.
"Die Generation 50+ ist nicht nur zahlenmäßig in der Mehrheit (schon heute sind 51 Prozent der Menschen in Deutschland über 50 Jahre alt) – sie ist vor allem wirtschaftlich hochrelevant, führt ein aktives Leben und ist offen für Neues", schlussfolgern die Studienautoren. Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group, erklärt: "Wer an überholten Altersklischees festhält oder die Generation 50+ in der Mediaplanung stiefmütterlich behandelt, verspielt nicht nur Relevanz – sondern auch Reichweite, Wirkung und Umsatz. Wer hingegen erkennt, was diese Zielgruppe wirklich ist – eine konsumstarke, meinungsstabile und dynamische Mehrheit – der sichert sich nachhaltigen Markterfolg."
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Marcel Kodura 01.07.2025









































