Unter dem Titel: "Die Welt ist komplexer geworden – und starke Kommunikation entscheidender denn je" hat die Agentur We. Communications, München, die neuesten Ergebnisse aus ihrer Forschungsreihe 'Brands in Motion' veröffentlicht. Sie ist im achten Jahr erschienen und basiert auf der Befragung von Kommunikationsverantwortlichen und Endverbrauchern. Zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Ipsos wurden im Zeitraum Februar bis April 2025 insgesamt mehr als 4.500 Kommunikatoren in sieben Ländern befragt, darunter mehr als 500 Teilnehmende aus Deutschland. Des Weiteren richtete We. seine Fragen auch an das Publikum und ermittelte Erwartungen an Kommunikation.
Den Studienautoren deuten die Ergebnisse als Wunsch nach Klartext, besonders angesichts der komplexer werdenden Kommunikationsanlässe in Krisenzeiten. Die Kommunikationsprofis sehen sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber, wenn es um die aktuellen Anforderungen an Kommunikation geht.
Kommunikation in herausfordernden Zeiten
Der am häufigsten genannte Faktor, den 85 Prozent der Befragten als herausfordernd empfinden, ist die extrem schnelle Verbreitung von Informationen im Netz. Die zunehmende Kanalvielfalt halten 75 Prozent für schwierig, 70 Prozent finden Desinformationen und 60 Prozent die zunehmend polarisierten Überzeugungen und Meinungen problematisch. Von der dynamischen Entwicklung der künstlichen Intelligenz fühlen sich 65 Prozent gefordert. Aus den Ergebnissen schließt We., dass angesichts der aktuellen Gegebenheiten vor allem strategische Anpassungsfähigkeit von Nöten ist.
Trotz der Herausforderungen sind sich 61 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen sicher, auch in komplexen Situationen, verständlich zu kommunizieren. Seitens des befragtes Zielpublikums bestätigen dies jedoch nur 39 Prozent. Dies deutet laut We. darauf hin, dass die Kommunikatoren sich überschätzen. Sie halten kreative und nahbare Ansprache für entscheidend, damit Menschen komplexe Themen verstehen. Fast 70 Prozent der Verbraucher sagen, dass humorvolle Kommunikation ihr Interesse an Botschaften von Unternehmen steigert, selbst bei technischen oder wissenschaftlichen Inhalten. Eine Mehrheit von 60 Prozent der befragten Adressaten möchte Informationen lieber direkt von Menschen erhalten als vom anonymen "Wir" der Unternehmen.
Das Fazit der Autoren: Mit Klarheit, Haltung und Menschlichkeit kann Vertrauen aufgebaut, Orientierung gegeben und die eigene Reputation gestärkt werden. Die Basis für gute Kommunikation sei es komplexe Sachverhalte präzise und greifbar für die Zielgruppen aufzuarbeiten.
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