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Markt-Media-Studien
GIK integriert digitale Agma-Reichweiten in B4P
Die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK), München, und die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma), Frankfurt am Main, vertiefen ihre Zusammenarbeit und integrieren ausgewählte Datensätze der digitalen Nutzungsstudie DNA in die Untersuchung Best For Planning (B4P).
Im Rahmen des Updates der B4P 2024 III, die am 23. Mai 2025 erschien, hat die GIK verschiedene digitale Leistungs- und Nutzungsdaten an die Ad-Reach, also die sogenannte werberelevante Reichweite der Studie DNA angepasst, darunter Bruttokontakte, Nettoreichweiten und Nutzerstrukturen für digitale Angebote. Diese 36 digitalen Gesamtangebote (DGA), also gebündelte digitale Ausspielwege unter einer Marke, basieren auf dem vierten Quartal 2024.
Weitere 26 DGAs werden wie schon 2024 an die Reichweiten des Crossmedia-Pilotprojekts AGF X-Reach angepasst. Darüber hinaus sind weitere, nicht an Reichweitenstudien angepasste, aber methodisch angeglichene DGAs weiterhin Bestandteil der Auswertungsmöglichkeiten. Im Gegenzug werden ausgewählte Zielgruppenmerkmale aus der B4P in die DNA integriert. Damit soll auch in der Agma-Studie eine Planung mit Konsumzielgruppen ermöglicht werden. Nach Angaben der Agma sind mit der Veröffentlichung der B4P III 2024 damit alle derzeit verfügbaren digitalen Reichweitenstandards in Deutschland abgebildet.
Die digitalen Reichweiten der Agma und der AGF sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Herangehensweisen, Definitionen und Messmethoden nicht direkt vergleichbar. Dies gilt auch für die Angebote, die in der Gruppe "nicht angepasst" eingegliedert werden. Wie die GIK weiter mitteilt, führen die Neuerungen in der B4P dazu, dass die Reichweiten der digitalen Angebote nicht mehr mit früheren Ausweisungen vergleichbar sind.
"Der Werbemarkt sieht sich heute einem scheinbar undurchsichtigen Daten-Dschungel gegenüber, daher sind transparente und valide Datengrundlagen unverzichtbarer denn je", erklärt Olaf Lassalle, Geschäftsführer der Agma. "Die Agma hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Konsens aller Beteiligten aus Medien, Agenturen und werbungtreibender Wirtschaft diese verlässliche Werbewährung in Deutschland bereitzustellen. Dies bedeutet nicht nur hochwertige Daten zu erheben, sondern diese auch nutzerorientiert dem Markt zur Verfügung zu stellen. Daher ist es für uns ein logischer Schritt, die erfolgreiche Kooperation mit der GIK im Sinne des ganzen Marktes auch für das digitale Segment auszubauen."
Michael Hallemann, Sprecher der GIK, ergänzt: "Mit unserer Studie begleiten wir die Branche durch alle Entwicklungen und entwickeln die Studie selbst kontinuierlich weiter. Mit der Anpassung der B4P an die Reichweiten der agma DNA setzen wir ein klares Zeichen für Verlässlichkeit, Vollständigkeit und crossmediale Planbarkeit – genau das, was Agenturen und Werbungtreibende heute brauchen."
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Marcel Kodura 28.05.2025

















