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Mediengruppen
Burda trennt sich in Sparten Media und Beteiligungen
Der Münchner Medien-Konzern Hubert Burda Media stellt die Weichen für die Zukunft und trennt sich in die beiden Bereiche Media sowie Equity. Mit dieser strategischen Neuausrichtung soll die Grundlage dafür geschaffen werden, dass die unterschiedlichen Geschäfte der Burda-Gruppe flexibel gesteuert werden können sowie sich "bestmöglich in ihren Märkten" positionieren und Synergien unter den Bereichen genutzt werden können.
Bei Burda Media werden alle deutschen und internationalen Verlags- und Medienaktivitäten der Gruppe gebündelt und damit die Geschäftsbereiche des BurdaVerlags, der BurdaForward, der BurdaInternational sowie BurdaDruck, BurdaBroadcast und die Agentur C3 zusammengeführt.
Unter dem Dach von Burda Equity werden alle digitalen Beteiligungen von Burda sowie die Investmentgesellschaft Burda Principal Investments (BPI) gebündelt. Zu diesem Bereich gehören heute die New Work SE, HolidayCheck, Cyberport, Silkes Weinkeller, Burda Next (u.a. Ghostery, Brave), nebenan.de sowie das Beteiligungsportfolio der Burda Principal Investments BPI mit über 30 aktiven Beteiligungen in Europa und Asien.
Parallel zu dieser Auftrennung werden auch personelle Änderungen auf der obersten Führungsebene vollzogen. Jeder der beiden U-Bereiche wird von einem CEO geführt. Den CEO-Job bei Burda Equity übernimmt Marc Al-Hames. Die CEO-Aufgaben bei Burda Media werden interimistisch bis zur Bekanntgabe des CEOs von Philipp Welte wahrgenommen. Philipp Welte, der dem Burda-Vorstand seit 2008 angehört, wird dann in den Verwaltungsrat wechseln. Sein Amt als Vorsitzender des MVFP-Vorstands wird Welte auf Wunsch der Familie Burda fortführen.
Dem Gesamt-Vorstand wird neben den beiden CEOs der U-Bereiche noch der CFO Holger Eckstein angehören. Die Vorständin Katharina Herrmann, die 2018 als Personaldirektorin zu Burda kam und 2022 in den Vorstand beruifen wurde, scheidet im Laufe des Sommers 2025 aus.
Die Umstrukturierung aus Sicht des Verwaltungsrates und der Gesellschafter
Olaf Koch, Vorsitzender des Verwaltungsrats Hubert Burda Media: "Die Neuaufstellung von Burda erfolgt aus einer Position der Stärke. Durch die gezielte Fokussierung auf unsere Medienaktivitäten sowie unsere Investitionstätigkeit in komplementäre Geschäfte schaffen wir die Voraussetzungen, dass die Erfolgsgeschichte des Unternehmens langfristig fortgeschrieben werden kann."
Elisabeth Burda Furtwängler: "Burda prägt seit vielen Jahrzehnten die Medien-Industrie und hat sich mit einer breiten Aufstellung immer erfolgreich weiterentwickelt. Jetzt geht es uns darum, aus der gesamten Unternehmensgruppe das volle Potenzial zu schöpfen. Wir wollen erhalten, was wir gut machen, unsere Geschäftsmodelle weiterentwickeln und ganz neue erschließen, indem wir organische und anorganische Wachstumsoptionen nutzen. Wir bauen auf starke Marken, sehr viele hochwertige Inhalte und das Vertrauen vieler Kundinnen und Kunden."
Jacob Burda: "Wir haben bei Burda mit Unternehmen wie ZooPlus, Vinted und New Work große Erfolge außerhalb unseres traditionellen Medien-Geschäfts vorzuweisen und mit BPI eine sehr angesehene und erfolgreiche Venture Capital Gruppe im Haus. Auf diesen Erfolgen wollen wir jetzt aufbauen und mit einer klaren Strategie eine zweite Säule neben unserer Media Unit etablieren."
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Peter Strahlendorf 28.04.2025









































