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Social Media
TikTok baut Schutzfunktionen für Jugendliche aus
Vor fünf Jahren hat TikTok auf seiner Plattform den 'begleiteten Modus' eingeführt. Über das Tool können Eltern oder Erziehungsberechtigte ihr Konto mit dem ihres Jugendlichen verbinden und bestimmte Sicherheitseinstellungen festlegen. Nun ergänzt die Kurzvideoplattform des chinesischen Unternehmens Bytedance ihrAngebot um die neue Funktion Auszeit, die den Zugang zu festgelegten Zeiten unterbrechen soll. Bei Bedarf können Eltern und Erziehungsberechtigte auch einen wiederkehrenden Zeitplan für Pausen anlegen.
Daneben führt TikTok eine weitere Funktion im ‚Begleiteten Modus‘ ein, mit der Erziehungsberechtigte sehen können, welchen Personen ihr Jugendlicher auf dem Dienst folgt, wer ihm oder ihr folgt und welche Konten blockiert wurden. Damit sollen Eltern bessere Einblicke in das Netzwerk ihres Jugendlichen erhalten und durch Gespräche dabei helfen, die notwendigen Medienkompetenzen zu entwickeln, teilt die Plattform mit.
Ein weiterer, neuer Service soll zudem dazu beitragen, dass Jugendliche sich nachts von dem Angebot abmelden. Bei Nutzern, die unter 16 Jahren alt und TikTok nach 22 Uhr öffnen, soll das „Für dich"-Feed automatisch durch die neue Meditationsfunktion unterbrochen werden.
In den kommenden Monaten plant die Plattform ein zusätzliches Feature an den Start bringen: Jugendliche, die ein Video melden, das gegen die Richtlinien des Angebots verstößt, sollen gleichzeitig eine Benachrichtigung an die Eltern oder einen anderen vertrauenswürdigen Erwachsenen senden – auch dann wenn der 'begleitete Modus' nicht aktiviert ist. Durch die neuen Updates können Eltern nun 15 Funktionen nutzen, um Sicherheitseinstellungen der Konten ihrer Jugendlichen anzupassen.
Begleitet wird die Einführung der neuen Funktionen von einer gemeinsame Kampagne mit Media Smart, dem Bildungsprogramm der britischen Werbe- und Medienbranche, die sich an Eltern, Erziehungsberechtigte, Erzieher und Lehrkräfte richtet, die nur wenige digitale Erfahrungen haben oder selbst noch nicht in den sozialen Medien aktiv sind. Gemeinsam mit Content Creator wurde eine Sammlung an Videos erstellt, die Eltern dabei helfen sollen, konstruktive Gespräche über das Online-Verhalten von Jugendlichen zu führen. Die Kampagne wird in Deutschland, Großbritannien, Schweden und Frankreich ausgespielt.
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Marcel Kodura 13.03.2025









































