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OVK-Zahlen
Healthcare-Spendings wachsen 2024 zweistellig
Digitale Werbung hat 2024 in Deutschland weiter an Volumen gewonnen. Das gab der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) mit Sitz in Berlin am Donnerstag (6. März 2025) bekannt. Demnach stieg der Umsatz des gesamten deutschen Online-Display- und Videowerbemarkt im vergangenen Jahr auf rund 6,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus im Vergleich zum Vorjahr von 12,8 Prozent. Die Prognose aus dem vergangenen September wurde damit um 1,1 Prozentpunkte übertroffen.
Das Wachstum wird dabei von vielen Branchen getragen. Unter den Top-10-Branchen nach Brutto-Werbeinvestitionen legte unter anderem das Segment Gesundheit und Pharmazie deutlich zu. Healthcare-Unternehmen steigerten ihre Investitionen 2024 um 11,7 Prozent auf 98 Millionen Euro (2023: 88 Mio. Euro). Insgesamt gesehen sind Handel, Dienstleistungen und Medien die nach Brutto-Werbeinvestitionen größten Branchen im Markt für Online-Display- und -Videowerbung.
Für das Jahr 2025 rechnet der OVK mit einem Anstieg der Umsätze auf 6,8 Milliarden Euro – ein Plus von 8,8 Prozent gegenüber 2024. Ein Wachstumstreiber des Online-Display-Werbemarktes ist dabei Online-Video. Laut OVK-Prognose wird die Werbeform in diesem Jahr ein Zuwachs von fast 17 Prozent verzeichnen und damit erstmals die Drei-Milliarden-Marke überspringen. Insgesamt entfallen auf Online-Video-Formate mittels In- und Out-Stream-Werbung künftig 49 Prozent der Umsätze.

Laut der OVK-Zahlen lagen die Umsätze im deutschen Online-Display- und -Videowerbemarkt 2024 bei rund 6,2 Milliarden Euro – Foto: OVK
"Die Bedeutung digitaler Werbung ist in der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung relevanter denn je", erklärt Rasmus Giese, Vorsitzender des OVK und CEO des in Karlsruhe ansässigen Digitalvermarkters United Internet Media. 2Mit ihrer Flexibilität stärken Online-Display- und -Videowerbung sowohl Branding als auch Performance und lassen sich für alle Unternehmensgrößen einsetzen. Trotz des bereits sehr hohen Niveaus wachsen diese digitalen Werbeformen nochmals um rund neun Prozent – auch dank künstlicher Intelligenz, smarter Datennutzung und der Automatisierung."
Die Grundlage für die Gesamtmarktschätzung bildet eine Kombination der gemeldeten Digitalümsätze der im OVK organisierten Unternehmen und einer Analyse von Primär- und Sekundärdaten für weitere Unternehmen in der digitalen Werbewirtschaft. Es werden Umsätze con OVK-Mitgliedern, nicht im OVK organisierten deutschen Publishern und Vermarktern sowie internationale Plattformen berücksichtigt. Die OVK-Werbestatistik umfasst alle Formen der Online-Display- und -Video-Formate in Desktop und Mobile. Suchmaschinenwerbung (auf Seiten wie Google) und Retail-Media-Angeboten (wie Amazon), Affiliate- oder Newsletter-Marketing, Werbung im App-Store und in Connected-TV-Angeboten sowie In-Game-Advertising sind in den Zahlen nicht enthalten.
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Marcel Kodura 06.03.2025









































