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Dachorganisationen
Neuer Vorstand startet beim GKV-Spitzenverband
Beim GKV-Spitzenverband, Berlin, vollzieht sich zurzeit einer von zwei Wechseln im Vorstand. Anfang März 2025 hat Dr. Martin Krasney sein Amt als Vorstandsmitglied angetreten, für das die Spitzenorganisation der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland ihn vergangenen Herbst erwählt hatte. Ebenso war die Entscheidung gefallen, Oliver Blatt zu berufen, der voraussichtlich ab 1. Juli 2025 als Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands fungiert und dann auf Dr. Doris Pfeiffer folgt. Bereits zuvor stand fest, wer ebenfalls einen der insgesamt drei Vorstandsposten einnimmt: Stefanie Stoff-Ahnis ist seit Sommer 2024 die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Interessenorganisation.
Krasney ist kein Unbekannter in dem Haus. Einige Jahre von 2008 bis zum August 2024 arbeitete der heute 55-Jährige als Leiter der Rechtsabteilung beim GKV-Spitzenverband. Zuvor hatte der promovierte Jurist und Bankkaufmann unter anderem als Justiziar beim BKK Bundesverband sowie in verschiedenen Rechtsanwaltssozietäten berufliche Stationen eingelegt.
Jetzt wechselt das neue Vorstandsmitglied von der ortsansässigen Strategie- und Rechtsberatung Dierks+Company, die sich auf Healthcare und Life Sciences fokussiert. Hier ist Krasney ab September 2024 als Partner und Rechtsanwalt aktiv gewesen.
Beim GKV-Spitzenverband übernimmt er zunächst bis zum 30. Juni 2025 vor allem die Vorstandsbereiche, die Gernot Kiefer zugeordnet waren – welcher im Sommer 2024 in den Ruhestand wechselte. Krasney ist zuständig für die Abteilungen Gesundheit, Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland, Zentrale Dienste und Medizin sowie die Stabsstelle Innenrevision und Informationssicherheitsbeauftragter.
Über die Verteilung der Zuständigkeiten ab 1. Juli 2025 entscheidet der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes, nach Angaben einer Sprecherin zu den Vorstandsaufgaben, in einer geplanten Sitzung Ende März 2025.
Krasney sagt zu seiner neuen Tätigkeit als Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbandes: "Wir befinden uns erneut in einer schwierigen und von daher sehr bedeutenden Zeit für das Gesundheitswesen. Angesichts der finanziellen Herausforderungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sehe ich es als eine der wichtigsten Aufgaben, dass die Beitragsgelder der Versicherten und Arbeitgebenden wieder ausschließlich für die Aufgaben und Leistungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung verwendet werden. Dazu gehört insbesondere auch, die dringend erforderliche Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter voranzutreiben."
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