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Im Dezember 2024 erzielten deutsche Medien und Vermarkter Brutto-Werbeeinahmen über sämtliche Mediengattungen von 3,47 Milliarden Euro - Foto: Stockfotos-MG/AdobeStock

Werbemarkt

Brutto-Werbespendings sinken im Dezember 2024 deutlich

Der Werbemarkt nach Brutto-Spendings lag im Dezember 2024 deutlich im Minus. Das geht aus dem Werbetrend des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Demnach erzielten deutsche Medien Medien und Vermarkter Brutto-Werbeeinahmen über sämtliche Mediengattungen hinweg in Höhe von 3,47 Milliarden Euro.

Damit liegen sie um rund 5,3 Prozent niedriger als noch im Dezember 2023, als sie noch 3,66 Milliarden Euro betrugen. Im kompletten Jahr 2024 erwirtschafteten die Vermarkter 35,74 Milliarden Euro und damit rund 5,1 Prozent mehr als noch im Vorjahr (2023: 33,81 Mio. Euro). Hier hat der schwache Werbemarkt im Dezember das Brutto-Werbewachstum reduziert.

Noch größer als im Gesamtmarkt fiel das Minus bei der Gattung Fernsehen aus: Im Dezember verzeichneten das Medium Werbeerlöse von 1,76 Millionen Euro – ein starkes Minus von 8,4 Prozent gegenüber Dezember 2023, als noch 1,92 Milliarden Euro umgesetzt wurden. Blickt man auf das gesamt Jahr, erreicht das Fernsehen dennoch ein Plus. So wurden 2024 insgesamt 17,41 Milliarden Euro an Werbeumsätzen eingefahren und damit 5,2 Prozent mehr als noch im Vorjahr (2023: 16,55 Milliarden Euro).

Das stärkste Wachstum im Jahr 2024 gelang der Gattung Out-of-Home (+12,7 Prozent auf 3,27 Milliarden Euro), gefolgt von Radio (+6,7 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro) und Zeitungen (+6 Prozent auf 5,79 Milliarden Euro). Die deutschen Online-Medienmedien konnte ihre Werbeumsätze im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent auf 4,68 Milliarden Euro steigern.

Verluste mussten hingegen Publikumszeitschriften hinnehmen. Für sie ging es von 233 auf 212  Millionen Euro zurück. Ebenfalls weniger Werbeeinnahmen erzielte das Kino, das 2024 auf 20,67 Millionen Euro kam, nach 21,86 Millionen Euro im Jahr 2023.

Die Nielsen-Zahlen basieren auf Preislisten der Vermarkter, Rabatte, Tauschgeschäfte und Eigenanzeigen sind nicht eingerechnet, das heißt, die tatsächlichen Umsätze der Medien sind geringer. Nichtsdestotrotz lässt sich anhand der Nielsen-Zahlen die grundsätzliche Entwicklung einzelner Mediengattungen ablesen.

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