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Joint-Industry-Committees
IQ Digital will offenbar aus der Online-IVW aussteigen
Für die Online-Währung der IVW ist 2024 ein schwieriges Jahr. Ende März beendete RTL Deutschland die Auswertung seiner Websites (etwa ntv.de), zu Ende 2024 wird auch Stern.de bei der IVW abgemeldet. Hintergrund für diese Entscheidung ist, dass sich die Kölner Sendergruppe künftig auf den AGF-Standard X-Reach fokussieren will, der neben linearem TV und Streaming auch Static-Display-Content misst. Auf RTL Deutschland folgten weitere Austritte. Dazu zählen die Funke Mediengruppe mit einigen Marken und die News-App Upday.
Nun gibt es weitere schlechte Nachrichten für die Online-Messung des Berliner Vereins. So soll der Vermarkter IQ Digital mit seinen Marken Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Spiegel, Süddeutsche Zeitung und Zeit die Online-IVW verlassen. Das berichtet zuerst das Branchen-Portal Horizont.
Stattdessen setzt IQ Digital ab 2025 bei der Erhebung der vermarkteten Angebote unter anderem auf die neue Nutzungsstudie DNA der AGMA, die Anfang Dezember 2024 gestartet ist. Neben IQ Digital werden hier auch die Angebote der Vermarkter Score Media Group, Burda Forward, United Internet Media und Schwäbisch Media abgebildet.
Neben den Austritten bei der Online-Währung muss die IVW offenbar auch bei ihren Paid-Content-Abozahlen Aussteiger verkraften. Laut Horizont-Informationen will Axel Springer die Digitalabos der Marken Bild und Welt in Kürze nicht mehr bei der IVW ausweisen lassen.
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Marcel Kodura 18.12.2024










