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Awareness-Kommunikation
Merck und MRM klären über Unfruchtbarkeit auf
Vom 4. Bis 10. November 2024 lenkt die European Fertility Week den Blick auf das Thema Unfruchtbarkeit. Um Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, engagiert sich auch Merck Healthcare, Darmstadt. Zusammen mit der Agentur MRM Germany, Frankfurt, wurden für die 2023 gestartete Social Media- und Digitalkampagne 'I am _ (IN) – Are you?' neue Kampagnen-Assets und lokale Aktivierungen entwickelt.
Für die zweite Phase der Kampagne wird nun die Zielgruppe weitergefasst. Die Maßnahmen richten sich neben den direkt Betroffenen auch an ihre Freunden, Partnern und Familien. So verlagert sich der Schwerpunkt von der letztjährigen allgemeinen Aufklärung der Öffentlichkeit hin zu einer gezielten Ansprache der Betroffenen und ihrem Umfeld. Insbesondere Menschen, bei denen Unfruchtbarkeit diagnostiziert wurde und die sich aktuell in einer IVF-Behandlung (In-vitro-Fertilisation) befinden, stehen 2024 im Fokus. Um sie darin zu bestärken, den nächsten Schritt in ihrer Behandlung mit Mut und Zuversicht zu gehen und so das Risiko eines Therapieabbruchs zu reduzieren, will die Kampagne die Normalität und Komplexität eines langen Fruchtbarkeitswegs mit einem positiven Grundton aufladen.
Die Content Assets werden per Organic und Paid Media auf Tiktok und Meta in Form von Short-form Video Content (SVC) und Stories sowie Static Posts ausgespielt. Arbeitgeber sollen ebenfalls motiviert werden, das Thema intern auf die Agenda zu setzen.
Das Darmstädter Pharmaunternehmen selbst geht dabei bereits voran und unterstützt nach eigenen Angaben Betroffene unter den Mitarbeitenden bei ihrer Behandlung, auch finanziell. Daher setzt Merck zusätzlich im Rahmen der Kampagne mithilfe von MRM auf eine interne Aktivierung der Mitarbeitenden, die zu einem späteren Zeitpunkt auf die Öffentlichkeit ausgeweitet werden soll.
Die interne Kampagne für Instagram und LinkedIn mit dem Titel 'Welcome to AWARE' ( kurz für Awareness Week for Affected Reproductive Estimator) stellt den Mitarbeitenden von Merck einen Link zur Verfügung, mit dessen Hilfe sie den statistischen Wert „1 von 6 Menschen könnten in ihrem Netzwerk von Unfruchtbarkeit betroffen sein“ auf ihrer eigenen Social-Community persönlich und emotional aufladen können. Mithilfe der Programmierung lassen sich persönliche Posts erstellen, um Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern, Solidarität und Optimismus zu vermitteln und gleichzeitig darzustellen, wie viele Menschen im Netzwerk betroffen sein könnten. Diese initial interne Aktivierung soll im zweiten Schritt für die breite Masse umgesetzt werden.
"Indem wir die Kampagne sukzessive erweitern, sowohl auf lokaler Ebene wie auch von den Zielgruppen hergesehen, können wir betroffene Frauen wie Männer noch besser dabei unterstützen, die Stigmata abzubauen, unter denen sie leiden und sie zu ermutigen, sich Hilfe zu holen", sagt Sara Iantorno, Management Supervisor bei MRM Germany.
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Anna Jäger 07.11.2024









































