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Videoplattformen
YouTube will Gesundheit von Jugendlichen schützen
Im vergangenen Jahr führte YouTube sein Programm YouTube Health ein und brachte es in Deutschland als einem der ersten Länder an den Start. Mithilfe eines Labels sollen zuverlässige Gesundheits-Informationen seitdem besser gekennzeichnet und in den Suchergebnisse hervorgehoben werden (Healthcare Marketing berichtete).
Anfang September 2024 hat das Google-Angebot die Empfehlungssysteme auf seiner Plattform angepasst, um das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit von Jugendlichen besser zu schützen. In Zusammenarbeit mit einem Beratungsausschuss zu Themen wie Kindesentwicklung hat YouTube Inhaltskategorien benannt, die in Form eines einzelnes Video harmlos, aber bei mehrmaligem Ansehen für einige Jugendliche problematisch sein könnten. Zu diesen Kategorien zählt YouTube Inhalte, die körperliche Merkmale vergleichen, bestimmte Körpertypen gegenüber anderen idealisieren und Gewaltdarstellungen zeigen. Die neuen Kriterien sollen dabei helfen, die wiederholte Empfehlung von potenziell negativen Inhalten für Jugendliche zu begrenzen.
Zudem umfasst der neue Service das Angebot "Teen Supervision", dass Eltern die Möglichkeit bietet, die YouTube-Nutzung ihrer Teenager zu begleiten. In einem Familiencenter können Eltern etwa die Kanalaktivitäten ihrer Kinder auf YouTube einsehen, darunter etwa Uploads, Abonnements und Kommentare. Sie erhalten außerdem E-Mail-Benachrichtigungen, wenn Jugendliche etwa ein Video hochladen oder einen Livestream starten.
Ebenfalls neu sind sogenannte Hilfsbereiche bei Gesundheits- und Lebenskrisen: Das Angebot soll Nutzer, die nach sensiblen Themen wie Suizid und Essstörungen suchen, direkt an Unterstützungsdienste weiterleiten. Für diesen Service hat YouTube mit Organisationen und Vereinen wie die TelefonSeelsorge und die BZgA Essstörungen zusammengearbeitet.
Außerdem sollen Jugendlichen leichter vertrauenswürdige medizinische Informationen angezeigt werden. Dazu wurden Prozesse zur Verifizierung von entsprechenden Inhalten optimiert.
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Marcel Kodura 12.09.2024









































