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Awareness-Strategien
#DeutschlandErkenntSepsis setzt auf Musik
Rund um den Sepsis-Awareness-Tag im September 2024 wendet sich die Kampagne #DeutschlandErkenntSepsis dem Klang und der Musik zu. SOS – Sounds of Sepsis lautet das Motto, unter dem es darum gehen soll, Musik-Geschichten von Sepsis-Betroffenen und deren Angehörigen zu sammeln. Die Initiatoren fragen beispielsweise: Wie klingt eigentlich eine Sepsis? Welche Musik hat Menschen geholfen, die durch eine Sepsis aus dem Takt gekommen sind und wie haben sie ihren Rhythmus wieder gefunden? Das kündigt das Aktionsbündnis Patientensicherheit mit Sitz in Berlin an. Die Vereinigung von Vertretern verschiedener Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und von Patientenorganisationen hatte #DeutschlandErkenntSepsis initiiert. Zu den Partnern der Aufklärungskampagne gehören die Sepsis-Stiftung, der SepsisDialog von der Universitätsmedizin Greifswald, die Deutsche Sepsis Hilfe und das Deutsche Qualitätsbündnis Sepsis. Die Kampagne erhält eine Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit sowie von weiteren Förderpartner:innen.
Zu der Idee hinter Sounds of Sepsis erklärt das Aktionsbündnis, Musik könne eine starke emotionale Verbindung schaffen und Betroffene bei der Heilung begleiten.
Geplant ist, das Thema auf der Kampagnenwebsite deutschland-erkennt-sepsis.de, auf den dazugehörigen Social-Media-Kanälen – unter anderem auf Instagram und Facebook – sowie auf einer Audio-Plattform umzusetzen. Dabei können Sepsis-Betroffene und ihre Angehörigen erzählen, welche Bedeutung Musik für sie während und nach ihrer Sepsis-Erkrankung hatte. Auch Musiker:innen sollen dabei sein, die aus ihrem Leben nach der Sepsis berichten und von den Auswirkungen der Krankheit auf das Spielen ihres Instruments.
Auf Spotify richtet das Kampagnenteam eine Sounds-of-Sepsis-Playlist ein. Hier lassen sich Songs sammeln, die Betroffene während ihrer Zeit im Krankenhaus oder in der Rehabilitationsphase gehört haben.
Dr. Ruth Hecker, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und Initiatorin der Kampagne, betont: "Je mehr Menschen über Sepsis informiert sind, desto größer ist die Chance, eine Sepsis rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Mit unserer musikalischen Herangehensweise gehen wir einen ungewöhnlichen Weg, um eine breite und diverse Zielgruppe sowohl visuell als auch akustisch zu erreichen, denn Sepsis kann jede:n treffen." Der Welt-Sepsis-Tag macht jährlich am 13. September auf die Erkrankung aufmerksam.
Die Idee im Austausch mit Betroffenen entwickelt
Das diesjährige Thema Musik haben die Macher der seit 2021 bestehenden Kampagne inhouse entwickelt. "Die Idee stammt aus dem #DeutschlandErkenntSepsis-Team", erläutert eine Sprecherin vom Aktionsbündnis Patientensicherheit. "Durch Gespräche mit Sepsis-Betroffenen und ihren Angehörigen kommt auch immer wieder das Thema Musik auf, insbesondere, wenn es um das Thema Motivation und Trost geht. Deshalb wollten wir diese Gespräche auch in unserer Kampagne sichtbar machen und einen neuartigen Weg gehen, das Thema Sepsis einer breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen." Die geplanten Kommunikationsmaßnahmen setzt das Team ebenfalls größtenteils selbst um.
Für die Umsetzung zweier Anzeigenmotive mit der Zielgruppe Ü60 arbeitet die Initiative mit der Agentur Wigwam aus Berlin zusammen. Die Motive kommen Anfang September 2024 heraus.
"Verstärkt wird unsere Arbeit durch zahlreiche Kooperationen wie zum Beispiel mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und der Deutschen Herzstiftung, begleitender Social-Media-Kommunikation", berichtet die Sprecherin und nennt zudem die Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, sowie den Support einiger Influencer:innen.
Abbildung: Die Anzeigenmotive für die Zielgruppe Ü60

Die Zielgruppe der Menschen ab 60 Jahren wollen die Kampagnenmacher durch ihre jüngsten Motive sensibilisieren - Fotos: Aktionsbündnis Patientensicherheit
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Natascha Przegendza 06.09.2024









































