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Med-O-Card und Fraunhofer wollen dezentrale Patientenakte ermöglichen
Am 31.5.2011 unterschrieben die Med-O-Card AG, Frankfurt, und Fraunhofer ISST, Berlin, den Kooperationsvertrag 'Med-O-Card im FuE Projekt Elektronische Patientenakte (ePA) gemäß § 291a SGB V'. Damit werde jeder Arzt seine eigenen Patientendaten verschlüsselt und signiert auf die Med-O-Card legen können. Prof. Franz-Joseph Bartmann von der Bundesärztekammer (BÄK): "Auf Betreiben der Bundesärztekammer soll es künftig elektronische Patientenakten auch mit dezentraler Speicherung geben. Ob ein Patient zukünftig eine ePA nutzt, ist und bleibt seine Entscheidung. Nun ist auch die Grundlage dafür gelegt, dass der Patient die Wahl haben wird, wo seine Daten gespeichert werden".
Dr. Gunter Pollanz, der Vorstandvorsitzende der Med-O-Card AG: "Die elektronische Patientenakte (ePA) als standardisierter Datensatz, der von jedem Arzt- oder Krankenhaussystem erkannt und gelesen werden kann, gehört zu den Grundprinzipien systemüberschreitender Datenanwendung."
Patienten mit ePA könnten laut Unternehmen auf Programme wie IV (Integrierte Versorgung), Radiologie, Medikamenten-Risikoanalyse, Mutter & Kind (der digitale Mutterschaftspass) oder Altenpflege zugreifen und diese Programme auf ihre Med-O-Card laden. Dabei rückt Altenpflege in den Vordergrund. Laut Unternehmen fordern Länder und Bund, die ePA sofort für die Pflege einzusetzen.
Med-O-Card und Fraunhofer planen, das Projekt 'ePA auf dezentralen Datenträgern' zur Medica im November 2011 als Prototyp vorzustellen.
Reiner Kepler 22.06.2011
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