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Ratiopharm-Konzern Teva will die Zahl der Mitarbeiter um 25 Prozent reduzieren

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Teva Pharmaceutical Industries hat heute einen umfassenden Restrukturierungsplan bekannt gegeben mit dem Ziel, bis Ende 2019 rund drei Milliarden Dollar Kosten einzusparen. Das soll unter anderem dadurch gelingen, konzernweit auf mehr als 25 Prozent der Mitarbeiter zu verzichten. Das entspricht etwa 14.000 Jobs. Vor zwei Wochen hatte der israelische Pharmariese, zu dem Ratiopharm in Ulm gehört, bereits die Führungsspitze umgebaut und eine Vereinfachung der Organisationsstruktur angekündigt. 'Healthcare Marketing' berichtete hier. Die Verschlankung der Geschäftsbereiche soll nun eine der Hauptmaßnahmen sein, um die genannten drei Milliarden Dollar von den Konzernkosten einzusparen, die für 2017 auf insgesamt 16,1 Milliarden Dollar taxiert sind. Hinzu kommen Portfoliobereinigungen im Generika-Geschäft, Schließungen von Produktionsstandorten in den USA, Europa, Israel und Wachstumsmärkten, sowie Überprüfungen von Forschungsstandorten und -programmen. Ein Großteil der Restrukturierung soll 2018 über die Bühne gehen. Weitere Entlastung soll ein Verzicht auf Aktiendividenden und Bonusse bringen, darüber hinaus sind Devestitionen möglich. Auf der positiven Seite nennt Teva die Hoffnung, in 2018 zwei neue Arzneimittel erfolgreich zu launchen: Austedo, ein Präparat zur Behandlung von Bewegungsstörungen (Spätdyskinesie und Chorea), sowie Fremanezumab, ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung von Migräne.

Wie umfangreich die Stellenkürzungen und Standortschließungen in einzelnen Regionen ausfallen, hat Teva in der Ankündigung nicht konkretisiert. Kåre Schultz, CEO von Teva, schreibt in einer Mitteilung an die Mitarbeiter: "Die Restrukturierung ist getrieben von der Notwendigkeit, die Organisation zu vereinheitlichen und zu vereinfachen und die Geschäftsperformance zu verbessern, und wir haben keine Zeit zu verschwenden. Wir verschlanken unsere Organisation sowohl vertikal als auch horizontal, mit weniger Management-Ebenen und mehr direkter Verantwortlichkeit. Das wird für eine bessere Integration sorgen, die Produktivität und Effizienz erhöhen und unsere Kosten senken."

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(np) 14.12.2017


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