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Life Sciences-Unternehmen sehen sich vor internen Digitalisierungshürden

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In Life Sciences-Unternehmen der DACH-Region mangelt es für die Digitalisierung an Fachkompetenzen bei den Mitarbeitern, an Akzeptanz und Engagement für entsprechende Maßnahmen sowie an Budget. So zählen 86 Prozent der Manager die Fachexpertise in den eigenen Reihen zu den größten Herausforderungen der Unternehmen, 84 Prozent die interne Akzeptanz und 81 Prozent die Bewilligung von Budgets für digitale Transformation. Das ist ein Ergebnis der Studie 'Digitalization in Life Sciences' von dem Beratungsunternehmen KPMG mit Deutschlandsitz in Berlin. KPMG befragte in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Kantar Deutschland im Mai und Juni 2017 insgesamt 75 Life Sciences-Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Ansichten über Digitalisierung in ihrer Branche. Bei den Befragten handelte es sich um Chief Digital Officers, Chief Information Officer, Chief Operating Officer und Einkaufsleiter von Pharmaunternehmen, MedTechs und weiteren Life Sciences-Anbietern.

85 Prozent der Manager sehen demnach Technologie-Konzerne wie Amazon, Cisco, Google, IBM oder Microsoft als treibende Kraft der Digitalisierung.

Abbildung unten: Wen sehen Sie als Treiber und Initiatoren der digitalen Transformation in den Life Sciences? Mehrfachantworten möglich. (Quelle: KPMG)

63 Prozent der Befragten halten es für möglich, innerhalb der kommenden zwölf Monate mit einem Technologie-Unternehmen zu kooperieren. An zweiter Stelle nennen die Manager mit 47 Prozent die Regulierungsbehörden.

Abbildung unten: Wer wäre Ihr bevorzugter Partner für ein gemeinsames Projekt im kommenden Jahr? Mehrfachantworten möglich. (Quelle: KPMG)

Als wichtigsten Erfolgsbeitrag der digitalen Transformation in ihrem Unternehmen sehen heute 39 Prozent der Manager die Steigerung der Effizienz, 28 Prozent die Optimierung von Qualitäts- und Compliance-Prozessen und 17 Prozent die Verbesserung der Patientenbeziehung (Einfachnennung). In fünf Jahren könnte die Patient Centricity an Gewicht gewinnen: 24 Prozent der Befragten glauben, dass die Endkundenbeziehung dann von der Digitalisierung profitiert.

Vir Lakshman, Head of Chemicals & Pharmaceuticals bei KPMG Deutschland: "Unsere Zukunftsvision ist eine individualisierte Patientendatenbank als Bestandteil des wirtschaftlichen Life Sciences-Ökosystems. In ihm fließen Informationen zu genetischen Merkmalen, Erbkrankheiten, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten zusammen. So lässt sich nicht nur eine personalisierte Gesundheitsversorgung gewährleisten, sondern auch eine Verbesserung der F&E-Tätigkeit zur Entwicklung neuer Medikamente."

Ganzheitliche Lösungen für Patienten stehen noch am Anfang

Individuelle, ganzheitliche Gesundheitslösungen gehören laut der KPMG-Studie zu den Strategien der Zukunft. 17 Prozent der Befragten geben heute an, sich mit solchen Ansätzen für Prävention, Diagnose und Therapie zu beschäftigen. 55 Prozent sagen allerdings, sie planen oder realisieren als ersten Schritt eine übergreifende Digital Data Strategy für die gesamte Wertschöpfungskette.

Webbasierte Services und Apps zählen bereits häufiger zu den Angeboten der Life Sciences-Unternehmen. Bei 42 Prozent der Befragten sind solche digitalen Services verfügbar, bei weiteren 17 Prozent sind sie geplant. Hinzu kommen Aufklärungsplattformen und Foren für die Interaktion zwischen Patienten und Healthcare Professionals: In 54 Prozent der Unternehmen sind aufklärende Portale vorhanden oder vorgesehen, bei 34 Prozent gibt es heute oder in naher Zukunft Plattformen für den Austausch mit Patienten.


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(np) 12.12.2017


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