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Ströer verhandelt mit neuem Käufer für Onlineapotheke Vitalsana

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Der Werbekonzern Ströer will ein Jahr nach der Übernahme der Versandapotheke Vitalsana wieder aus dem Apothekenmarkt aussteigen. DocMorris ist an dem Kauf von Vitalsana interessiert und könnte den bisherigen Konkurrenten übernehmen. Das berichtet der Branchendienst 'Apotheke Adhoc' unter Berufung auf Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Demnach sind sich Ströer und DocMorris bereits handelseinig, einen Notartermin hat es aber noch nicht gegeben. Eine offizielle Stellungnahme von Ströer oder DocMorris gab es laut 'Apotheke Adhoc' nicht.

Der Kölner Out-of-Home-Spezialist Ströer, der zunehmend in E-Commerce diversifiziert, hatte Vitalsana im September 2016 für 4,5 Millionen Euro erworben. 'Healthcare Marketing' berichtete hier. Vitalsana rechnete zu diesem Zeitpunkt mit einem Jahresumatz 2016 in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Ströer erzielt einen Gesamtumsatz von 1,1 Milliarden Euro jährlich (Quelle: Geschäftsbericht 2016). Die E-Commerce-Aktivitäten zählen zum Geschäftssegment 'Digital', das 515 Millionen Euro Umsatz generiert, wovon 'Transactional' (Erlöse aus dem Abonnement- und E-Commerce-Geschäft) bisher 160 Millionen Euro ausmachen.

Für DocMorris würde der Vitalsana-Deal bedeuten, einen weiten Konkurrenten unter das eigene Dach zu holen. DocMorris N.V., Heerlen, gehört zur schweizerischen Unternehmensgruppe Zur Rose. Erst im Oktober 2017 war Zur Rose bei der Bremer Versandapotheke Eurapon eingestiegen. Wie der Konzern bekanntgab, übernimmt DocMorris voraussichtlich bereits vor Ende 2017 die Eurapon Pharmahandel GmbH von Apotheken-Inhaber Kubilay Talu und damit einen wesentlichen Teil der Logistik sowie die Medikamentenbelieferung für das Eurapon-Versandgeschäft. Talu beabsichtige, mit DocMorris über die Eurapon Pharmahandel GmbH eng zusammenzuarbeiten. Später sei geplant, das Versandgeschäft aus den Niederlanden heraus zu betreiben. Im Jahr 2016 erzielte Eurapon einen Umsatz von 52 Millionen Euro. Die Zur Rose Group AG erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 880 Millionen CHF (ca. 855 Millionen Euro).


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(np) 14.11.2017


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