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Generika-Konzern Teva steht vor Kurskorrektur

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Teva Pharmaceuticals hat für das zweite Quartal einen Verlust von sechs Milliarden Dollar vermeldet und einen harten Sparkus angekündigt. Der israelische Generika-Konzern kämpft mit sinkenden Preisen im us-amerikanischen Generika-Markt und hat dort Unternehmenswerte von 6,1 Milliarden Dollar abgeschrieben. Vor solchen Sondereffekten stieg der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2017 zwar auf 5,7 Milliarden Dollar, das bedeutet ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal im Vorjahr. Dies ist jedoch der Integration von Actavis zu verdanken. Die Generika-Sparte des Botox-Herstellers Allergan hatte Teva 2016 für etwa 40 Milliarden Dollar übernommen. Mit Blick auf das Jahr 2017 senkt Teva jetzt seine Umsatzerwartungen auf 22,8 bis 23,2 Milliarden Dollar statt zuvor 23,8 bis 24,5 Milliarden Dollar. Die Aktiendividende im zweiten Quartal fällt 75 Prozent niedriger aus als im ersten Quartal. Das Eigenkapital des Unternehmens ist per 30. Juni 2017 auf 29,6 Milliarden Dollar beziffert (im März des Vorjahres: 35,7 Milliarden Dollar), die Schulden summieren sich auf 35,1 Milliarden Dollar.

Interims-CEO Yitzhak Peterburg kündigte bei der Vorstellung der Quartalszahlen schnelle Maßnahmen und Kostenreduktionen an. Der Konzern will sich bis Ende 2017 aus 45 Ländern zurückziehen, rund 7.000 Mitarbeiter entlassen, sechs Produktionsstätten verkaufen – und neun weitere im Jahr 2018, wie die internationale Wirtschaftspresse berichtet. Teva sucht weiterhin nach einem neuen CEO. Die Stelle ist nun seit sechs Monaten vakant.

Dr. Yitzhak Peterburg, Interims-CEO von Teva: "Im gegebenen Marktumfeld müssen wir schnell und entschlossen handeln." Das Unternehmen konzentriere sich darauf, bedeutende Kosteneinsparungen einzuleiten, die umsatztragenden Unternehmensbereiche zu rationalisieren und ihren Wert zu steigern sowie Devestitionsmöglichkeiten aktiv zu verfolgen, um die Bilanz zu stärken. "In unserem us-amerikanischen Generika-Geschäft verzeichneten wir eine beschleunigte Preiserosion und sinkende Absatzvolumina, hauptsächlich begründet in Konsolidierungen auf Kundenseite, größerem Wettbewerb wegen steigender Generika-Zulassungen durch die FDA und einigen neuen Produktlaunches, die sich verzögerten oder mehr Wettbewerb ausgesetzt waren."


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(np) 04.08.2017


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