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Pollenallergie-Beratung in der Apotheke stark nachgefragt

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Die Apotheken verzeichnen während der Pollensaison ein hohes Beratungsaufkommen durch die Nachfrage von Allergikern. Aktuell beurteilen 67 Prozent der Apotheker das Beratungsaufkommen zum Thema Pollenallergien als "eher hoch" oder "sehr hoch". Die Pharmazeuten haben sich darauf eingestellt: In mehr als jeder zweiten Apotheke verfügen Mitarbeiter über Zusatzqualifikationen zur Beratung bei Allergien. Das ist das Ergebnis der APOkix-Umfrage April 2017, einer monatlichen Konjunkturindex-Erhebung unter ca. 200 Apothekern vom Institut für Handelsforschung (IFH), Köln.

63 Prozent der befragten Apotheker sind demnach voll und ganz der Meinung, dass zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Allergien eine persönliche, individuelle Fachberatung in Apotheken sehr wichtig ist. Weitere 35 Prozent stimmen dieser Meinung eher zu.

43 Prozent halten eine solche Beratung deshalb für besonders wichtig, weil viele Kunden nicht über das Auftreten von Kreuzallergien informiert sind. 48 Prozent der befragten Pharmazeuten teilen auch "eher" diese Einschätzung.

Dass Apothekenkunden heute besser vorab zur Medikation bei Pollen-Allergien informiert sind als noch vor einigen Jahren – durch die Recherche im Internet – bestätigen sieben Prozent der Apotheker voll und ganz, immerhin 54 Prozent tendenziell.

Ein Desinteresse an der Beratung erleben die Apotheker teils-teils. 46 Prozent würden "voll und ganz" oder "eher" folgendem Szenario zustimmen: "Kunden nutzen unser Beratungsangebot zur Medikation bei Pollen-Allergien nur selten und wollen meist nur ihre Standard-Medikation kaufen." 54 Prozent sehen das jedoch nicht so.

82 Prozent der befragten Apotheker weisen darüber hinaus die Aussage zurück, Kunden ließen sich zur Pollen-Medikation beraten, ohne dann die empfohlenen Präparate zu kaufen.

Für themenbezogene Werbung dient meist das Schaufenster

Um in der Apotheke auf den Kauf von Allergie-Medikamenten aufmerksam zu machen, nutzen 79 Prozent der Befragten häufig oder sehr häufig die Schaufensterwerbung. 63 Prozent platzieren Sonderangebote in der Offizin. 52 Prozent verwenden Aufsteller in der Apotheke.

Eigene Werbemittel nutzen die Apotheker beim Thema Pollenallergien allerdings kaum. 63 Prozent bieten nie oder selten eigene Werbeflyer/Prospekte an. 70 Prozent platzieren keine Werbung über digitale Medien in der Offizin. 87 Prozent thematisieren die Indikation nicht in der Social Media Werbung. Noch seltenere Anwendung finden die Platzierung von Sonderangeboten im Online-Shop der Apotheke, die Schaltung von Anzeigen in lokalen Zeitungen und die Werbung im E-Mail-Newsletter.

Abbildung unten: Das Beratungsaufkommen zum Thema Pollenallergien ist in den meisten Apotheken "eher hoch" (Quelle: APOkix, IFH Köln, 2017)



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(np) 09.05.2017


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