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Ärzte wünschen sich Innovationen bei Therapiebegleitprogrammen

%%%Ärzte wünschen sich Innovationen bei Therapiebegleitprogrammen%%%

Ärzte schätzen Begleitprogrammen zur Therapieunterstützung als grundsätzlich hilfreich ein, sehen aber großes Verbesserungspotenzial. Das ist das zentrale Ergebnis einer Untersuchung des App-Anbieters smartpatient in München mit 100 Ärzten der Fachrichtung Neurologie. Die Beyond-the-Pill-Studie geht der Frage nach, ob die aktuellen Therapiebegleitangebote den Bedürfnissen der Praxis entsprechen. Der Untersuchung zufolge erscheint den meisten Medizinern weder das Medium Telefon noch ein produktnah gebrandetes Programm zeitgemäß. Punkten kann dagegen produktneutraler und mittels digitaler Technologien tagtäglicher Patientensupport.

Support-Programme sollen erinnern, informieren und dokumentieren

Die befragten Ärzte sind sich einig: Für 100 Prozent der Befragten ist Adhärenz einer der wichtigsten Faktoren für den Therapieerfolg. Entsprechend schätzen sie Programme, die Patienten während ihres Therapieverlaufs unterstützen und so die Adhärenz steigern. Die Aufgaben der Patientenunterstützungsprogramme sind nach Ansicht der Ärzte klar verteilt: Mit einer Mehrheit von 83 Prozent ist die Erinnerung an Medikamente die wichtigste Eigenschaft eines Support-Programms. Für die meisten Ärzte sollten solche Erinnerungen täglich erfolgen – und nicht alle X Wochen, wie im Falle telefonischer Betreuung. An zweiter und dritter Stelle stehen Informationen über das Medikament (74 Prozent) und über die Krankheit (69 Prozent), die von den Patientenunterstützungsprogrammen bereitgestellt werden sollten. Zudem sollte ein Patientensupportprogramm ein Gesundheitstagebuch beinhalten (62 Prozent), in dem Patienten beispielsweise Messwerte oder Symptome festhalten können. Weniger wichtig sind den Ärzten Funktionen wie eine Patienten-Community (39 Prozent oder eine Ärztebewertung (26 Prozent).

Ärzte empfinden Pharma-Branding als kontraproduktiv

Bei der Frage nach der Rolle der Industrie beim Patientensupport findet die heute gängige Praxis der gebrandeten Programme wenig Beifall: Lediglich 28 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Industrie eigene Programme anbieten sollte. Geht es nach der Ärzteschaft, kann die Industrie aus dem Hintergrund einen größeren Effekt für den Therapieerfolg erzielen. 94 Prozent der Ärzte würden es begrüßen, wenn die Industrie unabhängige und produktneutrale Angebote unterstützen würde.



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(je) 12.11.2015


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